Istanbul ist zwar nicht die Hauptstadt, aber mit rund 12 Millionen Einwohnern die größte Stadt der Türkei. Sie ist die einzige Stadt der Welt, die sich über zwei Kontinente (Europa und Asien) erstreckt. Die Stadt, die früher Konstantinopel hieß, war 1 600 Jahre lang Hauptstadt zweier Weltreiche, dem Byzantinischem und dem Osmanischen Reich.

Die Geschichte dieser quirligen Stadt ist 2 600 Jahre alt. Gegründet wurde sie unter dem Namen Byzantion etwa 660 v. Chr. Somit findet der Besucher alles an Architektur was die Welt zu bieten hatte und hat. Von der Antike bis zur Moderne. Die Altstadt, die im südlichen Teil, zwischen Goldenem Horn und Marmarameer liegt, gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Durchzogen wir die Stadt vom Bosporus, einer Wasserstraße, die das Schwarze Meer mit dem Mittelmeer verbindet. Die Bosporusbucht, das „Goldene Horn“ ist die Grenze zwischen den Kontinenten.

Beide Erdteile sind u.a. durch die Bosporus- und die Europabrücke miteinander verbunden.

Fotoquelle: Wikipedia

Wir waren bisher zwei Mal in dieser Stadt, die uns faszinierte. 1986 verbrachten wir zwei Tage dort und ein weiteres Mal nahmen wir uns vom 06. – 13. März 1992 etwas mehr Zeit. Wir erlebten eine Stadt, die ein riesiges Verkehrsaufkommen hat. Die große Bevölkerungsdichte gab uns das Gefühl, das an allen Orten fast alle Menschen gleichzeitig waren. Zu spüren bekamen wir auch die großen Umweltprobleme. In den Wohngebieten ist die Luftverschmutzung durch Abgase enorm.

Die Bosporus Brücke ist die erste Brücke, die über als Verbindung zwischen Europa      und Asien gebaut wurde. Sie wurde 1973 eröffnet und hat eine Spannweite von          1 074 m Länge. (Foto: Postkartenkopie)

Die Europabrücke, oder genauer Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke,
mit 1 090 m Spannweite stammt aus dem Jahr 1988

Beide Brücken sind Hängebrücken und für den Kraftfahrzeugverkehr gebaut. Darüber hinaus gibt es noch verschiedene andere Brücken, davon eine nur für Fußgänger.