
Trondheim
Ein persönlicher Reiseeindruck aus Norwegens geschichtsträchtiger Stadt am Trondheimfjord.
Trondheim ist die drittgrößte Stadt Norwegens. Die rund 180.000 Einwohner zählende Stadt liegt an der Mündung des Flusses Nidelv in den Trondheimfjords.
Wir besuchten Trondheim während unserer Busrundreise durch Skandinavien am 26. Juni 1988.
Die Geschichte geht zurück auf einen ehemaligen Handelsplatz im Jahr 950, der begünstigt war durch die Lage am Fluss und dem Fjord. Im Mittelalter war Trondheim religiöses Zentrum des Landes, von dem noch heute der Dom Zeugnis ablegt.
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Der Nidarosdom ist eine gotische Kathedrale, die im 11. Jahrhundert ihren Anfang hat. Aber bereits davor stand dort eine kleine Holzkirche.
Trondheim war im Mittelter auch Sitz des Königs und damit Hauptstadt Norwegens. Die Verbindung zwischen Kirche und König war damals sehr stark. Das änderte sich erst im Spätmittelalter nach der Reformation.
Im 17. und 18. Jahrhundert erlebte Trondheim durch Fisch- und Holzhandel, sowie durch den Handel mit Kupfer seine Blütezeit. Im Laufe von Jahrhunderten wurde die Stadt auch mehrmals Opfer von verheerenden Bränden, 1681 brannte die ganze Innenstadt nieder. Das führte auch dazu, dass wenige wirkliche Altertümer zu finden sind. Die Industrialisierung begann im 19. Jahrhundert.
Während des zweiten Weltkrieges war Trondheim bis 1945 von deutschen Truppen besetzt.
Trondheim und die „Christiansburg“
Charakteristisch sind für Trondheim die alten Pfahlbauten, ehemaliger Lagerhäuser am Kanalhafen, der Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut wurde.
Zum Schluss hier noch unser Hotel in Trondheim. Das "Hotel Vihamar" liegt etwas außerhalb der Stadt. (Foto: Postkartenkopie)