
Clonmacnoise
Entdecken Sie die spirituelle Schönheit und die reiche Geschichte der Klosteranlage Clonmacnoise, eine der bedeutendsten frühchristlichen Stätten Irlands.
Clonmacnoiese bedeutet „Wiese der Söhne des Nóise“, es ist eine weitläufige Klosteranlage, gelegen am Shonnon River. Ihre Geschichte reicht zurück bis in das 5. Jhrh. n. Chr. Der Ausbau der ganzen Anlage zog sich über Jahrhunderte. Immer wieder wurden kleine Häuser und Kapellen neu errichtet. Clonmacnoise war im 10. – 17. Jahrhundert geistliches und handwerkliches Zentrum Irlands, wobei sich das Handwerk zum größten Teil auf christliche Reliquien und Gebrauchsgegenstände beschränkte. Im 12. Jahrhundert hatte die Anlage ihre größte Ausdehnung.
Der 17 m hohe Rundturm stammt aus dem 11. Jahrhundert.
Steinerner Rest der Normannenburg
Im 12. Jahrhundert begann auch der Niedergang. Als erstes bemächtigten sich die Wikinger der Klosteranlage, später kamen die Normannen und machten einen Teil der Häuser dem Erdboden gleich. Sie errichteten in der Nähe am Shannen-River eine Burg, deren Reste noch heute zu sehen sind. Im Jahr 1552 wollten englischen Truppen von der Anlage Besitz ergreifen. Rund 100 Jahre konnten sich die Bewohner noch wehren, bis Oliver Cornwell kam und dieses Kloster, wie auch viele andere, zerstörte. Seit 1877 ist Clonmacnoise National-Monument und gehört seit dem 20. Jahrhundert zum kulturellen Erbe des Staates
In einem Informationszentrum gibt es ein kleines Museum, in dem Originalreliquien aus dem Kloster zu sehen sind. Ebenso kann man sich über das Leben der Menschen in dieser Zeit informieren.