Paris                                           

Eine Reise mit Weichert-Reisen

Paris, die Hauptstadt Frankreichs, die Stadt der Liebenden – endlich hatten wir es geschafft dorthin zu kommen. Die französische Metropole, eine der bedeutendsten Weltstädte, hat etwa 2,1 Millionen Einwohner. Sie liegt an der Seine. Der Fluss teilt die Stadt in zwei Hälften. Man spricht von den Stadthälften rechts und links der Seine. Um die Stadt führt eine Ringautobahn, der „Boulevard périphérique“. Paris besitzt drei Flughäfen und sechs Kopfbahnhöfe. Touristisch gesehen gehört die Stadt zu den meistbesuchten Orten weltweit.

Die Geschichte der Stadt geht zurück bis in das 3. Jahrhundert vor Christus. Doch bis aus dem keltischen Dorf Lutetia Paris wurde, passierte viel. Die ersten die dort ansässig wurden waren die Römer. Sie bauten am linken Seineufer in der zweiten Hälfte des ersten Jahrhunderts n. Chr. eine römische Stadt. Nach dem Untergang des Römischen Reiches machten sich dort verschiedene Könige breit, es entstanden viele Kirchengebäude. In diese Zeit viel auch der Baubeginn des Louvre.

Bildquelle Wappen: Wikipedia https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.en

Mitte des 16. Jahrhunderts tobte der Hugenottenkrieg. Im 17. Jahrhundert sorgte König Ludwig XIV. für viele Modernisierungen. Straßenbau, Straßenbeleuchtung und der Bau von Krankenhäusern wurden von ihm veranlasst. 1789 wurde im Zuge der französischen Revolution die Monarchie abgeschafft. Es entstand die erste Republik. Sieben Mal fand in Paris die Weltausstellung statt. 1900 und 1924 wurden dort olympische Spiele ausgetragen. Die Stadt war auch stets Schauplatz bei wichtigen politischen Ereignissen. Ja, Paris ist eine Stadt von der man spricht und die man erlebt haben muss.


Wir besuchten Paris vom 19. – 23. Mai 2010.

Anreise & Hotel 

Es war eine organisierte Städtereise des Veranstalters „Weichert-Reisen“. Am Mittwoch, 19. Mai 2010 um 5:00 Uhr trafen wir uns am Flughafen Berlin – Tegel mit unserem Reiseleiter Michael le Gal. Von ihm erhielten wir auch gleich einen Stadt- und Metroplan für unser Reiseziel. Beides sollte uns noch gute Dienste tun. Um 6:15 Uhr startete der Flieger der AirBerlin in Richtung Paris. Gegen 07:45 Uhr landeten wir auf dem Flughafen Orly, der südlich der Stadt liegt. Vor dem Flughafenterminal wartete schon unser Bus. Wir waren eine Gruppe von 30 Personen. Nun ging es erst einmal auf zur großen Stadtrundfahrt. Auf der Fahrt in die Stadt gab uns Michael noch organisatorische Informationen über den Ablauf der nächsten Tage bevor er dazu überging uns die französische Hauptstadt näher zu bringen. Wichtig war für uns zu wissen, dass in Paris sehr viel kontrolliert wird und wir verpflichtet sind, ein Personaldokument mitzuführen. Über die Details der Stadtrundfahrt später mehr.

Unsere Sightseeingtour unterbrachen wir zum  Mittagessen in einem französischen Restaurant. Ein leckeres Menue und ein Gläschen Wein stärkten uns. Um 15:00 Uhr waren wir dann endlich am Hotel. Ein weiteres Informationsgespräch war zu 16:00 Uhr angesetzt. Während die Gruppe danach zu einer weiteren Besichtigungstour aufbrach, probierten wir erst einmal für eine Stunde die Betten aus.

Das „Hotel – Carlton´s“ ist ein 3* - Haus im Stadtbezirk Montmartre im Norden von Paris. Die nächste Metrostation war fünf Minuten entfernt. Place Pigalle, das berühmte Moulin Rouge und die Kirche Sacre Coer waren ebenfalls zu Fuß zu erreichen. Die Zimmer waren nicht sehr groß, aber ausreichend. Es war alles vorhanden was wir von einem halbwegs guten Hotel erwarten, wie Klimaanlage, Safe, Haartrockner u.s.w., und es war sauber. Das Frühstücksbuffet war für französische Verhältnisse üppig.

 

Wir hatten Halbpension gebucht, das bedeutete, an drei Abenden bekamen wir im Hotel ein Abendessen. Das war jeweils ein Dreigang-Menue. Das Essen war OK, wenn es auch keine Beifallsstürme auslöste. Musikalische Unterhaltung gab es von einem alten Grammophon.

In der neunten Etage des Hauses gab es eine Aussichtsterrasse, von wo aus wir einen schönen Blick über Paris hatten.

Das Montparnasse Hochhaus vom Hotel aus gesehen

Sacre Coer

Einen schönen Blick hatten wir von unserer Hotel-Dachterrasse auch auf die Kirche Sacre-Coer, die wir natürlich auch aus der Nähe sehen wollten. So machten wir uns an einem Tag, gemeinsam mit der Gruppe und unserem Reiseleiter, auf dieses schmucke Gotteshaus zu besichtigen.

Die Basilika ist eine römisch-katholische Wallfahrtskirche auf dem Hügel von Montmartre. „Zuckerbäckerkirche“ wird dieses weiße Gebäude genannt, mit dessen Bau in 19. Jahrhundert begonnen wurde. Es sollten aber mehr als 30 Jahre vergehen, bis die Kirche am 16. Oktober 1919 durch Papst Benedikt XV. dem Herzen Jesu geweiht wurde. 40 Millionen Franc kostete der Bau, die nur durch Spenden aufgebracht wurden.
Mit einer Standseilbahn gelangten wir auf den Hügel. Die Alternative wären viele, viele Treppen gewesen.

Die Seine

Der 777 km lange Fluss entspringt in Burgund und mündet im Ärmelkanal. Er teilt Paris in zwei Hälften, man spricht von „Paris, rechts und links der Seine“. Es gibt drei Inseln, von denen die „Ile de la Cité“ die größte ist. Sie ist das Herz von Paris, der älteste Stadtteil.

Wir machten eine Abendfahrt auf der Seine. In der Dämmerung ging es los.

Die Seine in Paris mit der ältesten, im Original erhaltenen Brücke, der „Pont Neuf“. Sie wurde Ende des 16. bis Anfang des 17. Jahrhunderts in 30jähriger Bauzeit errichtet.

Wir durchfuhren viele schöne Brücken, wie die „Pont des Invalides“ mit ihren herrlichen Kandelabern und  goldenen Brückenfiguren, die die Siegesgöttin darstellen. Am Abend sind die meisten Brücken beleuchtet. An den Ufern ist reges Leben. Junge Menschen treffen sich, sitzen zusammen und reden oder feiern. Andere gehen spazieren oder sitzen nur am Ufer und genießen den schönen Abend.

Pont des Invalides

Pont Louis-Phillippe

Als wir nach einer Stunde Fahrt zum Ausgangspunkt zurückkamen, erwartete uns ein besonderes Highlight, der beleuchtete Eiffelturm.

Davon darf ich hier leider kein Foto einstellen, da der Lichtkünstler Urheberrechte an der Illumination hat.

Der Eiffelturm