
Wien
Die Stadt meiner Träume
"Wien, Wien nur du allein, sollst stets die Stadt meiner Träume sein...!" Irgendetwas muss sich der Autor dieses Liedes gedacht haben, sicher hat er die Stadt geliebt. Und das ist gut zu verstehen. Manches Mal gehen ja Träume in Erfüllung, so auch mein Traum von Wien. Vier Mal waren wir nun schon in der österreichischen Metropole. Um mit dem Fiaker durch diese Stadt zu fahren musste ich aber erst 65 Jahre alt werden (Foto: 2011). Unser erster Besuch in Wien war im Jahr 1992 zu Silvester. Wir erlebten erstmals diese traditionsverbundene Stadt. Unser Highlight auf dieser Reise war der Kaiserball in der Wiener Hofburg. Und damit will ich meinen Rundgang durch Wien auch beginnen.
Image: Wikipedia
Die Hofburg
Die Wiener Hofburg war während der Zeit der Monarchie die Winterresidenz der Kaiser. Sie nimmt einen großen Teil des Wiener Stadtgebietes ein. Heute ist sie Sitz des österreichischen Bundespräsidenten, beherbergt aber auch viele Museen, Fest- und Konferenzräume. Ihre Entstehungszeit wird dem späten Mittelalter zugeschrieben. Der gesamte Gebäudekomplex ist über Jahrhunderte gewachsen.
Wir machten unseren Rundgang durch die Hofburg. Das erste Mal mit Führung, später allein. Wir sahen die mächtigen Gebäude in denen zu Kaiserzeiten das strenge spanische Hofzeremoniell galt, unter dem die junge Kaiserin Elisabeth so gelitten hat. Wir gingen durch das „Kaisertor“ und standen vor der „Kaiserinstiege“. Für die Besichtigung der Räumlichkeiten fand ich aber erst bei meinem Besuch im Mai 2017 Zeit.
Die Kaiserinstiege. Dieser Aufgang führt zu den Räumen der Kaiserin Elisabeth. (Fotos 2004)
Am 09. Mai 2017 besuchte ich dann endlich das „Sisi-Museum“. In den Kaiserappartements wird dort über das Leben der Kaiserin Elisabeth an der Seite von Kaiser Franz-Joseph I. berichtet. Auch viele persönliche Dinge aus dem Leben der Kaiserin sind dort ausgestellt. So sind auch die großen Roben zu sehen, unter anderem das Kleid, das sie zur Krönung in Ungarn trug. In den Räumen ist natürlich wie so oft das Fotografieren verboten.