Unsere Busrundreise durch Belgien

19. - 28. August 2005                                                                                                  Eine Reise mit WEICHERT - Reisen


Allgemeines

Wo soll es in diesem Jahr hingehen? Diese Frage stellten wir uns, als wir die aktuellen Kataloge der einschlägigen Reiseveranstalter durchblätterten. In dem Katalog von „Weichert-Reisen“ entdeckten wir ein Angebot, das uns interessierte. Belgien, Flandern, eigentlich nicht das klassische Urlaubsland, aber dafür sicher interessant – und für uns vor allem – neu!
Die Busrundreise unter dem Motto „Flämische Kostbarkeiten“ wurde also gebucht. Noch hatten wir Zeit uns ein wenig über unser Reiseziel zu informieren. Auf dem Programm standen Brüssel, Leuven, Waterloo, Tervuren, Oudenaarde, Kortijk, Ypern, Brügge, Damme, Knokke, Veume, Gent, Mechelen und Antwerpen. Wir hatten also viel vor, als wir am Freitag, 19. August 2005 früh um 7:00 Uhr am ZOB den Bus bestiegen und unsere Fahrt in Richtung Belgien antraten.

19. August 2005 - Es geht los

Unsere Reisegruppe bestand aus 26 Teilnehmern. Der Bus war also nicht voll besetzt, was angenehm war. Unser Reiseleiter, der uns auf dieser Fahrt begleitete, stellte sich als „Christian“ vor. Er machte einen netten und kompetenten Eindruck. Der Busfahrer Norbert stieg in Michendorf zu. Das ist erforderlich, wegen der Lenkzeiten. Ein anderer Fahrer fährt den Bus zunächst nur aus Berlin raus.

Wir fuhren auf der Autobahn über Hannover, vorbei an Porta Westfalica, Köln und Duisburg nach Venlo. Alle 2 ½ Stunden wurde eine großzügige Pause eingelegt. Zum Mittagessen fuhren wir hinter Dortmund von der Autobahn runter nach Lippborg im Lippetal. Im Restaurant Helbach erhielten wir ein schmackhaftes Mittagessen.

In diesem gemütlichen Gasthof ließen wir uns das Mittagessen schmecken. Und da schönes Wetter war, konnten wir an der frischen Luft sitzen.

Frisch gestärkt fuhren wir weiter. Bei Venlo überquerten wir die Grenze in die Niederlande. Ein Stück fuhren wir durch das Land der Tulpen und erreichten bei Eindhoven die Belgische Grenze. Dank EU gibt es ja keine Schlagbäume mehr. Nur säumen dort plötzlich Straßenlaternen die Autobahn. Das ist in anderen Ländern nicht der Fall. Vorbei an Antwerpen fuhren wir dann unserem ersten Ziel Brüssel entgegen, das wir gegen 17:30 Uhr erreichten. Unser Reiseleiter Christian hatte uns während der Fahrt schon viel über unser Reiseland erzählt. So wussten wir nun schon, dass wir den flämischen Teil Belgiens bereisen werden. So waren wir schon recht gut informiert als wir unser Hotel in Brüssel erreichten. Die ersten drei Nächte verbrachten wir im „Mercure-Royal Crown-Hotel“.

"Mercure-Royal Crown-Hotel“

Unser Hotel lag in der Rue Royale, der Koningsstraat, nahe dem Zentrum. Uns viel auf, dass dort alle Straßenschilder zweisprachig gehalten sind, französisch und niederländisch. Uns sollte das Recht sein mit unseren mehr als mangelnden Französischkenntnissen. Die niederländische Sprache ist leichter zu erlesen.

Nach dem Abendessen machten wir noch einen kleinen Spaziergang, der uns nach der langen Busfahrt sehr gut tat. Gleich neben dem Hotel entdeckten wir eine schöne gärtnerische Anlage, Es handelte sich um den alten Botanischen Garten.

Jardin Botanque

20. August 2005 - Brüssel

An diesem Tag ging es gleich nach dem Frühstück auf zur Stadtrundfahrt. Zunächst fuhren wir zu „Königs“.

Das königliche Schloss in Brüssel

 

Das bescheidene Büro von König Albert II., der zu dieser Zeit noch im Amt war, liegt am Ende der Koningsstraat. Gleich gegenüber dem Schloss befindet sich der Eingang zu den königlichen Parkanlagen. 


Auf der weiteren Fahrt sahen wir alle wichtigen Sehenswürdigkeiten wie dem königlichen Opernhaus, dem Justizpalast, und dem Triumphbogen. Am Heldenplatz brennt die ewige Flamme zu Ehren von Kriegsopfern. Wir sahen viele Denkmäler belgischer Strategen, in vielen Museen kann man die Geschichte des Landes erforschen. Doch dazu hatten wir keine Zeit. Christian wusste zu allen Sehenswürdigkeiten anschaulich und informativ zu erzählen.