Canterbury: Einblick in eine historische Stadt
Canterbury war die erste Stadt, die wir auf der britischen Insel kennenlernten. In den frühen Morgenstunden
des 16. März 1991 machten wir dort mit unserem Bus halt, auf unserem Weg nach London.
Die Stadt liegt im Süden Englands in der Grafschaft Kent. Die Universitätsstadt ist Sitz des Erzbischofs von Canterbury. An diesem Morgen hatten wir einen sehr verschlafenen Eindruck, alles lag noch in tiefer Ruhe.
Das unvergessliche englische Flair
Uns fielen als erstes die typisch britischen Häuser mit ihren hohen Schornsteinen auf. Diese stammen noch aus einer Zeit, als die Häuser überwiegend mit Kaminen beheizt wurden.
Die Pracht der Kathedrale von Canterbury
Die wichtigste Sehenswürdigkeit von Canterbury ist die Kathedrale. Die Baugeschichte dieser gigantischen, gotischen Kirche geht bis in das 6. Jahrhundert zurück. Der heutige Bau wurde im 12. Jahrhundert begonnen, dauerte aber bis zu seiner Fertigstellung mehrere Jahrhunderte. Die Kathedrale ist Zentrum der Anglikanischen Kirche in England. Sie gehört seit 1988 zum UNESCO – Weltkulturerbe.
Leider konnten wir bei unserem Besuch nur über einen Seiteneingang einen kurzen Blick in das Innere der Kathedrale werfen.
Die Kirche hat eine Länge von 160 Metern und misst an ihrer breitesten Stelle 48 Meter. Der Turm ist 75 Meter hoch. Die ältesten erhaltenen Teile stammen aus dem Jahr 1070.