Die belgische Nordseeküste

Die Belgische Nordseeküste ist 67 km lang. Wir sind die ganze Strecke abgefahren während unserer Busrundreise durch Belgien im Jahr 2005. Sie erstreckt sich von dem Ort De Panne an der französischen Grenze bis nach Knokke an der niederländischen Grenze. Viele Seebäder mit schönen Stränden reihen sich dort aneinander. Die Küstenabschnitte sind teilweise bis zu 700 m breit. Zwischen den Orten Knokke und Oostende fährt eine Straßenbahn, die Küstentram, die die Orte miteinander verbindet.

Das größte der Seebäder ist Oostende, auch die „Königin der Seebäder“ genannt. König Ludwig II. gab der Stadt diesen Namen. Das traditionelle Seebad war nicht nur früher ein Treffpunkt der besser gestellten Gesellschaft. Die ansässige Spielbank von 1857 ist die größte des Landes.

Der Bahnhof in Oostende (li. Foto)  wurde 1838 eröffnet. Der Kopfbahnhof ist der wichtigste Bahnhof an der belgischen Küste.

 

 

Die St. Peter & Paulus – Kirche in Oostende. Dieses, im neugotischen Stil errichtete Gotteshaus wurde 1899 – 1905 gebaut. Leider war die Kirche, die im Stadtzentrum zu finden ist, bei unserem Besuch geschlossen.  

Es gibt viel zu sehen an der belgischen Nordseeküste. So gibt es z. B. bei Knokke „Das Zwin“, ein einzigartiges Vogelschutzgebiet.

 

Viele tausend Vögel aller Art kommen dort in jedem Jahr zum brüten und überwintern. Von einer Düne aus kann man das Gebiet gut überblicken und die Vögel beobachten.

In der Nähe der französischen Grenze liegt die kleine Stadt Veurne. Dieser Ort in Westflandern nimmt für sich in Anspruch, eine der hübschesten Kleinstädte Flanderns zu sein. Wir hatten dort nur einen kurzen Aufenthalt.