Enkhuizen

Im Norden der niederländischen Provinz Nordholland liegt die Gemeinde Enkhuizen mit ihren knapp 19 000 Einwohnern. Die meisten davon schliefen wohl noch, als wir gegen 08:30 Uhr am 12. September 2017 dort mit unserem Flussschiff am Anleger festmachten. Als erstes viel uns der belebte Hafen auf, in dem viele Schiffe lagen, Segelyachten ebenso wie alte Dreimastsegler. Dieser Hafen, am Westufer des Ijsselmeeres, zieht heute viele Touristen und Wassersportler an.

Im Hafen von Enkhuizen

1355 bekam Enkhuizen Stadtrechte, aber auch schon lange davor gab es dort Besiedelungen. Die Menschen lebten von der Fischerei, die heute keine Bedeutung mehr hat. Tourismus und Ackerbau erhalten die Wirtschaft. Das wichtigste Gebäude dieser kleinen Gemeinde ist das alte Wehrtor, das „Drommedaris“. 1540 wurde es zur Sicherung des Hafens erbaut.

In der Nähe des Tores steht das Denkmal von Paulus Potter (1625 – 1654) Potter war ein niederländischer Maler, der jung an Tuberkulose starb. In der kurzen Zeit seines Lebens malte er etwa 130 Bilder, vornehmlich Landschafts- und Tierzeichnungen.

Über den Deich gelangt man vom Hafen in Stadt, die von Grachten durchzogen ist.

Viele alte Häuser sind im Ort zu sehen, so wie auf dem unteren Foto links ein Gebäude von 1626. Unten rechts, der Bahnhof von Enkhuizen. Dort halten auch nationale Fernzüge. Der Bahnhof wurde Ende des 19. Jahrhunderts geschaffen.

 

Als wir um die Mittagszeit Enkhuizen wieder verlassen, werfen wir noch einen Blick auf den voll besetzten Yachthafen. Auf dem Meer kreuzt ein Boot, das gerade Segel setzt, ein schöner Anblick. Auch unsere Fahrt geht weiter, es gibt noch viel zu sehen.