Monaco

Schöne Schiffchen & Ferrari

Das Fürstentum Monaco ist ein Stadtstaat und nach dem Vatikanstaat der zweitkleinste Staat der Welt. Er liegt, umgeben von Frankreich, direkt am Mittelmeer, an der Cóte d´Ázur. Einst antiker Handelsplatz der Phönizer und Griechen, ist der Staat heute ein Eldorado der Reichen. Sein bekanntester Stadtteil ist Monte Carlo mit der berühmten Spielbank..

Von den rund 36.000 Einwohnern sind aber nur rund 10.000 echte Monagassen. Man lebt dort steuerfrei, Ausländer müssen jedoch an ihre Heimatländer Steuern zahlen. Allerdings ist es nicht ganz billig, sich dort ein Wohnrecht zu erkaufen. Monaco ist im Verbund mit Frankreich, gehört zur Europäischen Zollunion, ist aber nicht Mitglied der Europäischen Union.
Wir besuchten Monaco im Oktober 1998 und im Oktober 2013.

Image: Wikipedia

Blick auf Monaco 1998

Monaco zur frühen Morgenstunde   vom Schiff aus gesehen 2013

Das Fürstentum

Seit dem 13. Jahrhundert regiert das, einst aus Genua stammende , Adelsgeschlecht der Grimaldis den kleinen Staat Monaco. Monaco ist eines der wenigen Monarchien in Europa, in denen der „Patron“, wie der Fürst in Monaco bezeichnet wird, auch politische Macht hat. Seit 1962 teilt er sich die Macht mit dem Parlament, das aus 24 Mitgliedern besteht und alle 5 Jahre frei und geheim gewählt wird.

Monaco ist eine Erbmonarchie, das heißt, der Thron geht immer an den nächsten und legitimen Nachkommen des Fürsten über. Die Reihenfolge der nächsten Nachkommen ist genau festgelegt. Im Jahr 1998 wurde das Land noch von Fürst Rainier III. regiert. Er war bis 1982 mit der bezaubernden Grace Kelly verheiratet, die bei einem tragischen Autounfall 1986 ums Leben kam. Fürst Rainier III. starb im Jahr 2005 und übergab den Thron an seinen Sohn Albert.

Das Fürstliche Schloss befindet sich in der Altstadt Monacos, die auf einem Felsen über dem Hafen liegt. Wir besuchten den Grimaldipalast während unserer Reise im Jahr 1998.

Image: Wikipedia https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en

Fürst Rainier III.

Der Fürstenpalast mit der Ehrenwache. Täglich um 11:55 Uhr findet dort die Wachablösung statt. Dazu finden sich immer viele Menschen ein, um dieses Schauspiel anzusehen. Auch wir ließen uns das nicht entgehen.

 

Das Schloss ist umgeben von einer herrlichen Parkanlage. Springbrunnen, Statuen und kleine Teiche sind eingebettet in eine betörende Pflanzenwelt.

Im Schloss war das Fotografieren verboten.

Die Kathedrale

Unweit des Palastes steht die Kathedrale von Monaco. Das im neuromantischen Stil erbaute und 1911 geweihte Gotteshaus ist die Hauptkirche des Landes. Die Religion in dem Zwergenstaat ist römisch-katholisch.

In dieser Kathedrale finden alle kirchlichen Rituale der Grimaldis statt. Sie ist auch die Grabkirche der Fürsten. So standen wir dort im Oktober 1998 u. a. vor der Grabstätte der 1982 verunglückten Fürstin Gracia Patrica (Foto unten), die vor ihrer Verehelichung mit Fürst Rainier III. eine bekannte amerikanische Schauspielerin war.

 

Die Spielbank

 

 

Aufgeregt waren wir, als wir das erste Mal die berühmte Spielbank in Monte Carlo besuchten. Wir waren überwältigt von dem Luxus und vor allem von den Menschen, die dort an den Spieltischen saßen. Es herrschte eine bedrückende Stille, nur die leisen Anweisungen der Croupiers waren zu hören. Dicke Teppiche dämpfen jeden Schritt. Da wir nun einmal dort waren, wollten auch wir einmal unser Glück versuchen. Leider war es uns nicht hold.