Mechelen
Die Stadt Mechelen mit ihren rund 82.000 Einwohnern ist Sitz des Erzbischofs von Belgien. Die kreisrunde Innenstadt
misst knapp einen Kilometer Durchmesser. Mechelen hat keine rühmliche Geschichte. In der Vergangenheit gehörte die Stadt zeitweise zu den Niederlanden, war dort sogar im 16. Jahrhundert Hauptstadt. Im gleichen Jahrhundert wütete dort der Herzog von Alba. Danach fiel die Stadt wieder an Brabant. Im zweiten Weltkrieg gab es dort das SS-Sammellager Mechelen von wo aus tausende von Juden nach Ausschwitz deportiert wurden. Heute befindet sich dort eine Gedenkstätte. Die Menschen leben von Feinindustrie, Brauereien und der Herstellung von Schmuck. Berühmt ist die Mechelener Klöppelspitze.
Wir besuchten Mechelen im Rahmen unserer Busrundreise durch Belgien am 26. August 2005.
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Das Rathaus von Mechelen am Grote Markt. Die ältesten Teile stammen aus den Anfängen des 14. Jahrhunderts. Der rechte Teil war einst als Tuchhalle gedacht.
Freundlich ist die Grootbrug geschmückt
Die Sint Rombout Kathedrale von Mechelen ist Sitz des römisch-katholischen Erzbistums Brüssel-Mechelen. Im Jahr 1200 wurde mit ihrem Bau begonnen und erst 1500 wurde sie fertig gestellt. Seit dem hat sich an ihrer äußeren Form nichts verändert. Der gotische Bau ist einer der bedeutendsten seiner Art in Europa. Im Inneren gibt es viele Werke namhafter Künstler zu sehen, die überwiegend aus dem 17. Jahrhundert stammen.