Von Rostock nach St. Petersburg mit der MS Albatros

05. - 16. September 2006 mit Vorprogramm in Rostock

Diese Reise war ein Geburtstagsgeschenk von meinem Mann anlässlich meines 60sten Geburtstages am   05. 09.  2006. Wie fuhren an genau diesem Tag am Vormittag von zu Hause los. Vorher hatten unsere Kinder, Sonja, Danny und Cindy noch ihre Glückwünsche überbracht. Die Wohnungstür war festlich geschmückt und mit einem Ständchen standen unsere Drei davor. Das war ein schöner Tagesanfang.

MS Albatros Foto: Phoenix-Reisen

05. - 08. September - Anreise, Hotel & Rostock

Unser Auto war voll beladen, wir fuhren ja nicht nur so in den Urlaub, das Geschenk bestand aus einer Kreuzfahrt, und da ist schon etwas mehr Gepäck nötig. Unser erstes Ziel war aber erst einmal die Stadt Rostock, wo wir drei Tage bleiben wollten. Unser Hotel, das „Elbotel“ lag etwas abseits vom Stadtkern, war aber verkehrsgünstig angebunden. Wir konnten uns in diesem Haus wohlfühlen. Zum Abend hatte Horst im Restaurant einen Tisch bestellt. Mit einem Glas Sekt stießen wir auf meinen runden Geburtstag an und ließen uns dann ein leckeres Abendessen schmecken. Und was isst man im hohen Norden, natürlich Fisch.  

Am nächsten Morgen hatte der Himmel eine Überraschung für uns, wir sahen von unserem Hotelfenster diesen schönen Regenbogen. Es ist so toll, was die Natur zusammenzaubert. Der weitere Tag war dann allerdings verregnet. Wir fuhren nach Warnemünde, landeten dort aber sehr schnell in einem Café, da uns ein heftiger Regen überraschte.  

Auch die Fahrt nach Bad Doberan brachen wir ab, da das Wetter immer schlechter wurde. So war dieser Tag verschlafen. Außer einem kleinen Spaziergang am Nachmittag war nicht mehr viel drin.

Am kommenden Tag hatte der Wettergott dann ein Einsehen mit uns. Die Sonne schien, und so konnten wir unsere Unternehmungen fortsetzen. Unser Ziel war das Münster von Bad Doberan. Diese, in einem schönen Park gelegene Kirche ist sehenswert. Der Ort selbst wirkte sehr verschlafen. Bei einer Tasse Kaffee beobachteten wir, wie sich die alte Bädereisenbahn „Molly“ durch die Straßen frisst. Diese alte Dampfeisenbahn ist eine beliebte Touristenattraktion.

Auf dem Rückweg fuhren wir noch einmal über Warnemünde. Bei schönem Wetter konnten wir uns nun alles
ansehen. Wir spazierten über sie Strandpromenade und bedauerten, dass kein Badewetter war. Eine Siesta in einem Strandkorb wäre genau das Richtige gewesen. So gönnten wir uns zum Mittagessen am „Alten Strom“ ein leckeres Fischbrötchen.