Mittelmeer - Mein Schiff 1 - 1. - 11. Oktober 2013 mit Vorprogramm in Palma de Mallorca
29. September 2013 - Anreise
Flughafen Tegel, 13:00 Uhr, Chaos pur. In Berlin sind der Beginn der Herbstferien und der Marathonlauf. Himmel und Menschen sind unterwegs. Nach langem Anstehen bei der Gepäckaufgabe und an der Sicherheitskontrolle, erreichen wir gerade noch pünktlich unseren Flieger der Lufthansa. Für einen Kaffee blieb keine Zeit mehr. Wir hatten unsere Plätze im Flugzeug eingenommen, als es vom Kapitän hieß, wir müssten noch etwas warten, da der Luftraum voll ist. Also flogen wir mit einer halben Stunde Verspätung endlich Richtung Palma de Mallorca. Wir erreichten den Flughafen von Palma dann gegen 19:00 Uhr. Ein Taxi brachte uns zum Hotel Mirador, das wir für zwei Nächte gebucht hatten. Das Einchecken im Hotel ging problemlos. Wir bekamen ein schönes großes Zimmer mit Balkon, von wo aus wir einen Blick auf den Yachthafen der Stadt hatten.
In einem nahe gelegenen Restaurant ließen wir uns noch eine Paella schmecken und schon war der Tag vorbei. Müde fielen wir ins Bett und schliefen wie die Murmeltiere dem neuen Tag entgegen.
30. September 2013 - Palma de Mallorca
Gut ausgeschlafen gingen wir zum Frühstück, das in einem hellen, freundlichen Restaurant mit angrenzender Terrasse in der fünften Etage des Hotels gereicht wurde. Uns erwartete ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Auf der Terrasse an frischer Luft schmeckte es noch einmal so gut. Bei dem herrlichen Ausblick auf den Yachthafen und das Meer ließen wir uns die leckeren Speisen schmecken und sahen gut gelaunt dem neuen Tag entgegen.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf, die Stadt Palma zu erkunden. Vom Hotel aus liefen wir entlang an dem weitläufigen Hafen und der Stadtmauer bis zur Altstadt mit ihrer mächtigen Kathedrale, die über der Stadt thront und weithin sichtbar ist.
Wir besichtigten die Kathedrale, gingen Mittag essen und bummelten durch Palma. Am Abend dieses Tages trafen wir uns dann mit unseren ehemaligen Nachbarn, Christine und Bernd St. die vor einigen Jahren nach Mallorca gezogen sind. Viele Jahre hatten wir uns nicht gesehen, und so gab es viel zu erzählen.
01. Oktober 2013 - Palma de Mallorca & Einschiffung
Bevor wir heute zum Frühstück gingen, mussten wir natürlich erst einmal schauen, ob unser Kreuzfahrtschiff, die „Mein Schiff 1“ im Hafen festgemacht hatte. Dabei kamen wir in den Genuss eines stimmungsvollen Sonnenaufgangs. Und da lag sie dann, unser Hotel für die nächsten zehn Tage. Die „Mein Schiff 1“ von TUIcruises. Etwas verdeckt von einem anderen Schiff, aber doch gut zu erkennen.
So packten wir nach dem Frühstück unsere Sachen zusammen, checkten im Hotel Mirador aus, und ließen uns von einem Taxi zum Schiff bringen. Wir konnten gleich einchecken und bekamen unsere Bordkarten. Der Fotograf stand auch schon bereit und schoss das Einschiffungsfoto Nun noch die Sicherheitsschleuse passieren und dann waren wir endlich wieder auf einem Schiff.
Da die Kabinen noch nicht zur Verfügung standen, machten wir es uns auf dem Sonnendeck bequem und ließen uns den ersten Drink an Bord schmecken. Das Schiff kannten wir ja schon von unserer Reise Weihnachten und Silvester 2011/12.
Allerdings waren wir froh, als die Kabinen um 15:00 Uhr freigegeben wurden. Die Zeit wurde doch recht lang. Nun hieß es erst einmal Koffer auspacken und einrichten für die nächsten 10 Tage.
Die Kabinen sind 17 m² groß, Bad und Dusche sind ausreichend und bieten genügend Stauraum.
Endlich konnten wir auch duschen und die Kleidung wechseln. Das war nach diesem langen Tag nötig, denn auf Mallorca waren noch sommerliche 30 Grad. Schon war es Zeit zum Abendessen. Es erwartete uns ein großes Angebot in verschiedenen Restaurants. Wir entschieden uns für das GOSCH – Fischrestaurant und ließen uns dort einen gemischten Fisch-Grillteller schmecken.
Um 21:15 Uhr mußten wir zur pflichtgemäßen Seenotrettungsübung und um 22:00 Uhr startete auf dem Pooldeck die große Auslaufparty, als unser Kapitän die Leinen losmachte und vom Anleger in Palma de Mallorca ablegte und Kurs auf die Insel Malta nahm. Nach der live gesungenen Auslaufhymne „Freiheit“ gab es eine
bunte „ABBA-Show“.
Damit ging dieser erste Tag an Bord auch zu Ende. Gegen Mitternacht gingen wir ins Bett und ließen uns von den Wellen leise in den Schlaf schaukeln.
02. Oktober 2013 - Auf See
Ein Seetag lag vor uns als wir gut ausgeschlafen zum Frühstück gingen. Das reichhaltige Frühstücksbuffet ließ keine Wünsche offen. Den Vormittag verbrachten wir an der Außenalsterbar, wo wir mit anderen Gästen zusammentreffen wollten mit denen über FACEBOOK eine Verabredung getroffen war. Leider hat das nicht wirklich geklappt.
Nichts um uns her, nur Wellen und Meer, die große Freiheit nahm uns wieder gefangen, als wir oben auf dem Schiff an der Reling standen und zum Horizont schauten, da wo sich Himmel und Meer treffen. Der Wind wehte um die Nase, man konnte das Meer riechen. Eine große innere Ruhe überkommt mich jedes Mal bei diesem Anblick. Ein unbeschreibliches Gefühl.
Nach der Mittagspause ging ich zum Friseur. Die Termine hatte ich bereits von zu Hause aus online fest gemacht. Um 16:00 Uhr gab es in der „Blaue Welt Bar“ ein Konzert mit dem Sänger Thomas Schreier. Mit leichter Klassik erfreute uns der Bariton eine halbe Stunde lang. Es war eine Freude dieser schönen Stimme zu lauschen.
Zum Abendessen ließen wir uns im Restaurant Atlantik ein erstklassiges 5 - Gänge Diner servieren. Guter Service, schön angerichtete Speisen und ein guter Wein machten das Abendessen zum Erlebnis.
Atlantik - Restaurant
In diesem schönen Ambiente konnten wir uns so richtig verwöhnen lassen. Angenehme Gesellschaft bekamen wir auch. Ein nettes Ehepaar aus Hamburg, Wiebke und Ivo kamen an unserem Tisch. In angeregter Unterhaltung verbrachten wir einen netten Abend.
Im Theater war danach die Kapitänsbegrüßung und die Vorstellung der wichtigsten Offiziere.
Kapitän Rolf Johannes Noack begrüßt die Gäste und stellte seine Mannschaft vor. Insgesamt arbeiten auf dem Schiff ca. 800 Menschen aus 40 verschiedenen Nationen. Sie alle sorgen dafür, dass sich jeder einzelne Gast auf dem „Wohlfühlschiff“ auch wirklich wohlfühlen kann. Ein buntes Bühnenprogramm unter dem Motto „Mit Volldampf voraus“ rundete den Abend ab.
Das Theaterensemble lieferte eine spritzige Show mit bunten Kostümen, schöner Musik und flotten Tänzen. Ein gelungener Abend.