Mittelmeer - "Mein Schiff 1" - 01. - 11. Oktober 2013                      mit Vorprogramm in Palma de Mallorca  

29. September 2013 - Anreise

Flughafen Tegel, 13:00 Uhr, Chaos pur. In Berlin sind der Beginn der Herbstferien und der Marathonlauf. Himmel und Menschen sind unterwegs. Nach langem Anstehen bei der Gepäckaufgabe und an der Sicherheitskontrolle, erreichen wir gerade noch pünktlich unseren Flieger der Lufthansa. Für einen Kaffee blieb keine Zeit mehr. Wir hatten unsere Plätze im Flugzeug eingenommen, als es vom Kapitän hieß, wir müssten noch etwas warten, da der Luftraum voll ist. Also flogen wir mit einer halben Stunde Verspätung endlich Richtung Palma de Mallorca. Wir erreichten den Flughafen von Palma dann gegen 19:00 Uhr. Ein Taxi brachte uns zum Hotel Mirador, das wir für zwei Nächte gebucht hatten.  Das Einchecken im Hotel ging problemlos. Wir bekamen ein schönes großes Zimmer mit Balkon, von wo aus wir einen Blick auf den Yachthafen der Stadt hatten. 

In einem nahe gelegenen Restaurant ließen wir uns noch eine Paella schmecken und schon war der Tag vorbei. Müde fielen wir ins Bett und schliefen wie die Murmeltiere dem neuen Tag entgegen.

30. September 2013 - Palma de Mallorca

Gut ausgeschlafen gingen wir zum Frühstück, das in einem hellen, freundlichen Restaurant mit angrenzender Terrasse in der fünften Etage des Hotels gereicht wurde. Uns erwartete ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Auf der Terrasse an frischer Luft schmeckte es noch einmal so gut. Bei dem herrlichen Ausblick  auf den Yachthafen und das Meer ließen wir uns die leckeren Speisen schmecken und sahen gut gelaunt dem neuen Tag entgegen.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf, die Stadt Palma zu erkunden. Vom Hotel aus liefen wir entlang an dem weitläufigen Hafen und der Stadtmauer bis zur Altstadt mit ihrer mächtigen Kathedrale, die über der Stadt thront und weithin sichtbar ist.

Wir besichtigten die Kathedrale, gingen Mittag essen und bummelten durch Palma. Am Abend dieses Tages trafen wir uns dann mit unseren ehemaligen Nachbarn, Christine und Bernd St. die vor einigen Jahren nach Mallorca gezogen sind. Viele Jahre hatten wir uns nicht gesehen, und so gab es viel zu erzählen.

Bernd und Christine St. ©

01. Oktober 2013 - Palma de Mallorca & Einschiffung

Bevor wir heute zum Frühstück gingen, mussten wir natürlich erst einmal schauen, ob unser Kreuzfahrtschiff, die „Mein Schiff 1“ im Hafen festgemacht hatte. Dabei kamen wir in den Genuss eines stimmungsvollen Sonnenaufgangs. Und da lag sie dann, unser Hotel für die nächsten zehn Tage. Die „Mein Schiff 1“ von TUIcruises. Etwas verdeckt von einem anderen Schiff, aber doch gut zu erkennen.

So packten wir nach dem Frühstück unsere Sachen zusammen, checkten im Hotel Mirador aus, und ließen uns von einem Taxi zum Schiff bringen. Wir konnten gleich einchecken und bekamen unsere Bordkarten. Der Fotograf stand auch schon bereit und schoss das Einschiffungsfoto Nun noch die Sicherheitsschleuse passieren und dann waren wir endlich wieder auf einem Schiff.

Foto: Bordfotograf

Da die Kabinen noch nicht zur Verfügung standen, machten wir es uns auf dem Sonnendeck bequem und ließen uns den ersten Drink an Bord schmecken. Das Schiff kannten wir ja schon von unserer Reise Weihnachten und Silvester 2011/12.

Schiff, Sonne und ein lecker Mojito - Herz, was willst Du mehr! 😎

 

 

Allerdings waren wir froh, als die Kabinen um 15:00 Uhr freigegeben wurden. Die Zeit wurde doch recht lang. Nun hieß es erst einmal Koffer auspacken und einrichten für die nächsten 10 Tage.

Die Kabinen sind 17 m² groß, Bad und Dusche sind ausreichend und bieten genügend Stauraum.

Endlich konnten wir auch duschen und die Kleidung wechseln. Das war nach diesem langen Tag nötig, denn auf Mallorca waren noch sommerliche 30 Grad. Schon war es Zeit zum Abendessen. Es erwartete uns ein großes Angebot in verschiedenen Restaurants. Wir entschieden uns für das GOSCH – Fischrestaurant und ließen uns dort einen gemischten Fisch-Grillteller schmecken.

Um 21:15 Uhr mußten wir zur pflichtgemäßen Seenotrettungsübung und um 22:00 Uhr startete auf dem Pooldeck die große Auslaufparty, als unser Kapitän die Leinen losmachte und vom Anleger in Palma de Mallorca ablegte und Kurs auf die Insel Malta nahm. Nach der live gesungenen Auslaufhymne „Freiheit“ gab es eine
bunte „ABBA-Show“.

Das Restaurant von "Gosch-Sylt"

Begrüßung durch die Kreuzfahrtdirektorin

Das Theateremsemble brachte eine
mitreißende „ABBA-Show“.

Damit ging dieser erste Tag an Bord auch zu Ende. Gegen Mitternacht gingen wir ins Bett und ließen uns von den Wellen leise in den Schlaf schaukeln.

02. Oktober 2013 - Auf See

Ein Seetag lag vor uns als wir gut ausgeschlafen zum Frühstück gingen. Das reichhaltige Frühstücksbuffet ließ keine Wünsche offen. Den Vormittag verbrachten wir an der Außenalsterbar, wo wir mit anderen Gästen zusammentreffen wollten mit denen über FACEBOOK eine Verabredung getroffen war. Leider hat das nicht wirklich geklappt.

Nichts um uns her, nur Wellen und Meer, die große Freiheit nahm uns wieder gefangen, als wir oben auf dem Schiff an der Reling standen und zum Horizont schauten, da wo sich Himmel und Meer treffen. Der Wind wehte um die Nase, man konnte das Meer riechen. Eine große innere Ruhe überkommt mich jedes Mal bei diesem Anblick. Ein unbeschreibliches Gefühl.

Nach der Mittagspause ging ich zum Friseur. Die Termine hatte ich bereits von zu Hause aus online fest gemacht. Um 16:00 Uhr gab es in der „Blaue Welt Bar“ ein Konzert mit dem Sänger Thomas Schreier. Mit leichter Klassik erfreute uns der Bariton eine halbe Stunde lang. Es war eine Freude dieser schönen Stimme zu lauschen.

Zum Abendessen ließen wir uns im Restaurant Atlantik ein erstklassiges 5 - Gänge Diner servieren. Guter Service, schön angerichtete Speisen und ein guter Wein machten das Abendessen zum Erlebnis.

Bariton Thomas Schreier, begleitet von seinem Pianisten 

Atlantik - Restaurant

Ein schöner Abend (Foto: Bordfotograf)

In diesem schönen Ambiente konnten wir uns so richtig verwöhnen lassen. Angenehme Gesellschaft bekamen wir auch. Ein nettes Ehepaar aus Hamburg, Wiebke und Ivo kamen an unserem Tisch. In angeregter Unterhaltung verbrachten wir einen netten Abend.

Im Theater war danach die Kapitänsbegrüßung und die Vorstellung der wichtigsten Offiziere.

Kapitän Rolf Johannes Noack begrüßt die Gäste und stellte seine Mannschaft vor. Insgesamt arbeiten auf dem Schiff ca. 800 Menschen aus 40 verschiedenen Nationen. Sie alle sorgen dafür, dass sich jeder einzelne Gast auf dem „Wohlfühlschiff“ auch wirklich wohlfühlen kann. Ein buntes Bühnenprogramm unter dem Motto „Mit Volldampf voraus“ rundete den Abend ab.

Das Theaterensemble lieferte eine spritzige Show mit bunten Kostümen, schöner Musik und flotten Tänzen. Ein gelungener Abend.

03. Oktober 2013 - Malta

Auf dem Weg zum Frühstück begrüßten wir den neuen Morgen. Auf Deck 12 waren die ersten Jogger unterwegs. Ja, auch eine Laufstrecke hat das Schiff zu bieten. Auch an dem Grillstand „Cliff 24“ auf Deck 11, der durchgehend geöffnet hat, genossen die ersten Frühaufsteher an der frischen Seeluft ihren Kaffee.

Den Vormittag verlebten wir auf dem Schiff bei einem Bummel über die Shopping – Mall auf Deck 7. Überall auf dem Schiff gab es irgendwelche Aktivitäten, an denen man teilnehmen konnte. Vorträge über Landausflüge, Malkurse, Wein- und Whiskyverkostungen, sportliche Aktivitäten, Shuffelbord und vieles mehr. Auch die Spa-Abteilung bietet ein reichhaltiges Angebot.

Wir ließen es ruhig angehen und genossen an der „Naschbar“ einen leckeren Cappucino und die Sonne auf dem Pooldeck.

Spannend war dann die Anfahrt auf die Insel Malta. So ab 11:00 Uhr kam der Lotse an Bord, der unserem Kapitän bei der Einfahrt in den Hafen zur Seite stand. Obwohl wir dort schon einmal waren, war es aufregend in diesen schönen Naturhafen vom Meer aus einzufahren.

Das Leuchtfeuer an der Hafeneinfahrt

Blick auf Valetta

Die "Mein Schiff 1" im Hafen von Valetta

Schon aus der Ferne ist die Stadt Valetta mit ihren alten Stadtbefestigungen zu sehen. Von der Einfahrt in den Hafen bis zum Anlegen dauerte es noch, aber unser Kapitän legte wie geplant um 12:00 Uhr am Cruiseterminal Valetta Waterfront an.

Nach dem Mittagessen machten wir uns auf in die Stadt. Mit einem Sightseeingbus machten wir eine 1 ½ stündige Rundfahrt und frischten Erinnerungen auf. Von Valetta fuhren wir bis zu der alten Stadt Mdina. Die mächtige Kathedrale St. Paul überragt die kleine Stadt, die einmal Maltas Hauptstadt war.  

In der Stadt Valetta hatte sich viel geändert. Es ist ja auch schon einige Jahre her, als wir dort waren. Die schönen alten, bunten Busse sind aus dem Stadtbild verschwunden, Straßen und Plätze sind erneuert wurden, nur die alten Gebäude stehen noch an ihrem Platz.
Nach der Fahrt sahen wir uns noch ein wenig in der Stadt um und gingen dann langsam zu rück zu Schiff.

Fahrt durch Valetta

Blick auf Mdina

An dieser Stelle sei erwähnt, dass das Schiff unter Malta-Flagge fährt und sich somit in ihrem Heimathafen befand.

So verging der Nachmittag. Den Abend verbrachten wir auf dem Schiff. Um 22:00 Uhr ging es weiter Richtung Sizilien.

04. Oktober 2013 - Catania / Sizilien

Um 7:00 Uhr legten wir im Hafen von Catania auf Sizilien an. Wir mussten früh aufstehen, denn wir hatten einen Ausflug gebucht. Um 8:15 Uhr war Treffen und wir wollten ja vorher noch in Ruhe frühstücken.

Foto: Bordfotograf

Mit dem Bus fuhren wir zunächst eine kleine Runde durch Catania bis wir die Autobahn zum Vulkan Ätna erreichten. Je näher wir dem Berg kamen umso größer wurden die Lavafelder, Reste der letzten Vulkanausbrüche. Es sah gespenstisch aus, dazu kam der Nebel, der immer dichter wurde.

Oben am Krater angekommen, sahen wir nur noch Nebel. Auf den Spaziergang um den Krater verzichten wir, es war zu gefährlich. In einen kleineren Nebenkrater konnten wir einen Blick werfen, aber auch sehr vorsichtig, denn das Lavageröll war nass und rutschig. Einige Personen waren sehr leichtsinnig, und wagten sich dicht an den Kraterrand.  

Nun fing es auch noch an zu regnen. Wir nahmen uns als Andenken zwei kleine Lavasteine mit und begaben uns dann in die Berghütte, in der es Getränke und Andenken gab. Die Rückfahrt war für den Busfahrer sehr anstrengend. Wir sahen die Hand vor den Augen nicht mehr. Zum Glück kamen wir heil unten wieder an.
Wie auch schon auf der Hinfahrt erzählte uns unsere Reiseleiterin viel über Land und Leute. Wie wir erfuhren, zählte die Dame bereits 82 Lebensjahre und war fit wie ein Turnschuh.

Zurück auf dem Schiff gingen wir erst einmal Mittagessen und erholten uns von dem Ausflug. Um 17:00 Uhr verließen wir den Hafen von Catania und fuhren weiter nach Neapel. Der Abend auf dem Schiff stand ganz im Zeichen des Musicals. Im Theater präsentierte das Ensemble einen bunten Querschnitt durch verschiedene Musicals. Die schönsten Lieder und Szenen wurden gezeigt.

Szene aus dem Musical „König der Löwen“

Szene aus dem Musical „Elisabeth“ mit dem Lied „Ich gehör nur mir“.

05. Oktober 2013 - Neapel / Italien

Wir saßen schon beim Frühstück, als unser Schiff im Hafen von Neapel festmachte. Auch dort hatten wir einen Ausflug gebucht, der uns in die alte Stadt Pompeji führte. Die Ausflugsbusse warteten bereits am Anleger und so konnte es pünktlich losgehen. Nach einer kurzen Stadtrundfahrt in Neapel erreichten wir in ca. einer Stunde Pompeji.

Foto: Bordfotograf

Die einst blühende Stadt mit ihrer Jahrtausend alten Geschichte war interessant anzusehen. Doch leider fing es heftig an zu regnen, und so wurde der Rundgang recht anstrengend. Das nasse Kopfsteinpflaster, Regenschirm halten und die Gruppe nicht verlieren minderte die Freude an der Besichtigung.

Blick auf Neapel

So waren wir dann doch froh, wieder im Trockenen angekommen zu sein. Die anschließende Freizeit konnten wir des Wetters wegen auch nicht nutzen. Das war schade, aber nicht zu ändern. Die Rückfahrt mit dem Bus war auch vom Regen begleitet. Zurück auf dem Schiff mussten wir uns erst einmal trockene Sachen anziehen. Trotz Regenschirm, wir waren doch noch ganz schön nass.

Der Nachmittagsbummel durch Neapel, den wir eigentlich geplant hatten, viel auch buchstäblich ins Wasser. Ich drehte noch eine Runde durch das Hafengebäude, in dem es einige Shops gab, aber aufregend war das auch nicht. Um 19:30 Uhr machte Kapitän Noack die Leinen wieder los, weiter ging es nach Civitaveccia, dem Hafen vor Rom.
Nach dem Abendessen gab es im Theater eine bunte Schlagerrevue. So ging auch dieser Tag zu Ende.

06. Oktober 2013 - Civitaveccia / Italien

Bereits um 7:00 Uhr machten wir am Anleger von Civitaveccia fest. Die größte Hafenstadt der Region liegt etwa 70 km vor Rom, und so fuhren wohl die meisten Gästen eben dorthin. Wir kannten die Stadt schon, und so ersparten wir uns einen stressigen Ausflug. Nach dem Frühstück gingen wir aber auch von Bord um einen Bummel durch die Hafenstadt zu machen. Da Sonntag war hatten alles Geschäfte geschlossen und entsprechend ruhig war es in den Straßen. Nur auf der schönen Strandpromenade erwachte um die Mittagszeit etwas Leben.

 

Sehr viel mehr passierte an diesem Tag nicht. Wir genossen am Nachmittag die Ruhe auf dem Sonnendeck. Zum Abendessen war dann alles wieder an Bord.

Um 20:00 Uhr ging unsere Fahrt weiter und wir ließen den Tag mit einem Schlummerdrink an der Bar ausklingen. Während wir in unserer Kabine dem nächsten Tag entgegenschliefen nahm die Brückencrew Kurs auf die Insel Korsika.

07. Oktober 2013 - Korsika / Frankreich

8:00 Uhr, unser Kapitän macht im Hafen von Ajaccio, der Hauptstadt der Insel Korsika fest. Dort betraten wir auch wieder Neuland. Wir hatten keinen Ausflug gebucht, wollten alleine die Stadt erkunden. Nachdem wir in Ruhe gefrühstückt hatten zogen wir los. Der Liegeplatz des Schiffes war nahe an der Stadt.

Die "Mein Schiff 1" im Hafen von Ajaccio

Blick auf Ajaccio vom Schiff aus

Korsika, darauf hatte ich mich besonders gefreut. Auf dieser Insel ist Kaiser Napoleon Bonaparte geboren, sein Geist in in allen Ecken zu spüren. Überall findet man Hinweise auf diesen kleinen, großen Mann.

Wir bummeln durch die Straßen, besichtigen den Dom und standen dann vor der Statue des jungen Napoleon am Ende des Marktplatzes. Die Statue steht auf einem Löwenbrunnen. Dann setzen wir uns in eine kleine Mini-Bahn und machen eine 1 ½ stündige Rundfahrt durch die Stadt. Es ging vorbei an allen Sehenswürdigkeiten, dem schönen Strandabschnitt und der Festung. Gemütlich war die Fahrt nicht, da die Bahn richtig voll gestopft war, aber wir haben einiges gesehen.

 

 

In der Abenddämmerung verließen wir diese schöne Insel wieder. Es hat uns gut gefallen. Während wir auf dem Pooldeck bei einem Drink noch der schönen Musik der Bordband lauschten fahren wir weiter. Unser nächstes Ziel, Monaco, der zweitkleinsten Staat der Welt.

08. Oktober 2013 - Monaco

Anfahrt auf Monaco in den frühen Morgenstunden. Wir mussten früh aufstehen, denn wir hatten wieder einen Ausflug gebucht, der bereits um 8:00 Uhr startete. Im Monaco lagen wir mit unserem Schiff auf Reede vor dem Hafen. Das bedeutete, wir wurden mit Tenderbooten an Land gebracht. Für uns war das nicht neu, wir kannten das schon von vergangenen Reisen. So frühstückten wir, heute etwas schneller als sonst, und machten uns auf, zu unserem Ausflug nach Nizza.  

Tenderboote sind die Boote, die auch im Notfall als Rettungsboote genutzt werden. Am Schiff wird eine Gangway mit einer Plattform befestigt, über die man in die Boote gelang. Schiffspersonal ist beim Ein- und Aussteigen behilflich. Solange die See einigermaßen ruhig ist, ist das eine ganz spaßige Angelegenheit. Diese kleinen Boote sind recht schnell und wendig. Im Notfall finden darin 150 Menschen Platz.

Foto: Bordfotograf

An Land war dann auch wieder der Bordfotograf im Einsatz. Dann ging es mit unseren Ausflugstickets zum Bus, der uns nach Nizza bringen sollte. Unser Weg führte über einen Teil der berühmten Formel 1 Strecke in Monte Carlo und über die untere Strandstraße hinaus aus Monaco nach Nizza in Frankreich.  Wir fuhren entlang an der wunderschönen Cóte d‘ Azur. In Nizza stiegen wir um in eine kleine Minibahn, mit der wir diese zauberhafte Stadt erkundeten.  

Bei einer Rundfahrt durch Nizzas Straßen sahen wir alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Als Höhepunkt fuhren wir dann auf einen Aussichtspunkt von wo aus wir einen schönen Blick über Nizza und das Meer hatten.

Blick vom Burgberg

            Wir waren „Über den Dächern von Nizza“!                    Foto: Bordfotograf

 

Von da ging es zurück zum Stadtzentrum. Wir verließen die kleine Bahn und liefen zum Blumenmarkt. Nach einer Cappuccino-Pause erlebten wir nun zum wiederholten Mal diesen herrlichen Markt, der vom Duft der vielen Blumen eingehüllt ist.

Mit dem Bus ging es danach zurück. Wir fuhren die mittlere Strandstraße entlang. Unsere Reiseleiterin erzählte uns, wo auf der Strecke die Großen und Reichen Ihre Villen haben. Da wären z. B. Tina Turner, Sir Elton John und die Familie Oetker. Von den Anwesen ist nichts zu sehen. Eingebettet in großen Grünanlagen haben sich
diese Menschen vor den Augen der Allgemeinheit versteckt.

Um die Mittagszeit waren wir wieder zurück auf dem Schiff. Nach einer Mittagspause gingen wir nach Monaco. Wir spazierten durch die Straßen und bewunderten die Auslagen in den Geschäften, ganz besonders hatte es uns ein Autosalon angetan in dem diese hübschen kleinen Fahrzeuge standen.

 

 

Etwas oberhalb, dort wo sich auch das Zentrum Monacos befindet, thront das Fürstenschloss. Die Fahne zeigt an, dass die Fürstenfamilie zu Hause ist.


Auf dem Schiff war am Abend Poolparty. Es gab ein großes Früchte- und Schokoladenbuffet. Dazu waren die Küchenkünstler im Einsatz. Um 23:00 Uhr war unser Aufenthalt in Monaco beendet. Es ging weiter.

Im Hafen ließen wir uns dann in einem Restaurant einen Cappuccino schmecken. Von dort konnten wir den Yachthafen überblicken, in dem viele hübsche „kleine“ Schiffchen vor Anker lagen.

Alles Melone - oder was?

09. Oktober 2013 - Auf See & Anfahrt Barcelona

Am Vormittag dieses Tages konnten wir die bisherigen Erlebnisse erst einmal verarbeiten. Wir waren auf dem Weg nach Barcelona. Auf dem Schiff waren wieder allerlei Aktivitäten angesagt. Die meisten Gäste machten es sich aber auf dem Pooldeck bequem. Sonne tanken, relaxen und ein Plausch mit neu gewonnen Reisefreunden. Um 11:00 Uhr gab es auf dem Pooldeck ein leckeres und reichhaltiges Barbecue begleitet von der Bordband, die mit unterhaltsamer Musik aufspielte.

 

 

Mittagspause, Friseur und der Genuss der „großen Freiheit“ bestimmten den Tag.

Um 19:00 Uhr sollten wir in Barcelona am Anleger festmachen. etwa eine Stunde davor standen wir auf dem Oberdeck (Deck 13) um die Anfahrt auf den Hafen zu erleben.

Hafeneinfahrt Barcelona

Gegenverkehr, die MS Marina verlässt den Hafen.

Angekommen am Anleger, noch an den beiden Schiffen vorbei, und wir haben unseren Liegeplatz erreicht.

In der Ferne ist der „Torre de Jaume I“ zu sehen, von dem die Seilbahn abgeht, die über das Hafengelände führt, ebenso der runde Bau des Word Trade Centers. Die neue Autobahnbrücke, die vom Hafen in die Stadt führt, weißt uns den Weg. Nachdem das Anlegemanöver beendet war, stand einem Landgang nichts mehr im Weg. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, Barcelona bei Nacht kennen zu lernen. Wir vertagten unseren Stadtbummel auf den nächsten Tag. Wir kannten Barcelona bereits und freuten uns darauf.

Diese Stahlkonstruktion im Hafen von Barcelona (re) soll die Meereswellen symbolisieren.

10. Oktober 2013 -  Barcelona

Wir haben über Nacht im Hafen von Barcelona gelegen und hatten nun noch bis 17:30 Uhr Zeit diese schöne Stadt zu erleben. Ein Shuttlebus brachte uns vom Anleger bis zum Word Trade Center. Von dort ist es nicht mehr weit bis zu der berühmten Flanierstraße „Las Ramblas“. Es ist natürlich alles nicht mehr so spannend,
wenn man eine Stadt schon kennt, aber unser Spaziergang hat sich trotzdem gelohnt.

Schöne Häuser säumen die Flanierstraße. Es waren schon zu dieser frühen Vormittagsstunde viele Menschen unterwegs. Es lagen vier Kreuzfahrtschiffe im Hafen, und das war zu merken. Am Placa de Catalunya machten wir unsere gewohnte Cappucciono – Pause und beobachteten das rege Treiben an diesem großen zentralen Platz.

Mit etwas Verspätung waren wir zum Mittagessen auf dem Schiff zurück. Wir ließen uns an der frischen Luft
am „Cliff 24 Grill“ ein gegrilltes Hähnchen schmecken. Am Nachmittag mussten wir dann aber leider schon wieder ans Koffer packen denken denn unsere Reise näherte sich dem Ende. Um 18:00 Uhr machte unser Kapitän in Barcelona die Leinen los uns nahm Kurs auf Palma de Mallorca, unserem Ausgangspunkt.

 

Ein letztes Abendessen und ein letzter Drink in der Tui-Bar, den wir bei der schönen Musik der Bordband „Shipping Wizzards“ genossen bevor wir uns das letzte Mal in unserer „Koje“ zur Nachtruhe begaben.

11. Oktober 2013 -  Heimreise

Da unser Flug erst mittags ging, konnten wir in Ruhe frühstücken und unsere restlichen Sachen zusammen packen. Die großen Koffer wurden bereits in der Nacht eingesammelt und wurden vom Personal an Land gebracht. Bereits um 5:00 Uhr waren wir in Palma angekommen. Eine schöne Reise war wieder zu Ende, als wir um ca. 10:00 Uhr von Bord gingen. Fast 2.000 Seemeilen (3.704 km) haben wir zurückgelegt und viel erlebt und gesehen. Im Hafenterminal nahmen wir unsere Koffer in Empfang und ließen uns von einem Taxi zum Flughafen bringen. Nach einem Zwischenstopp in Düsseldorf landeten wir wohlbehalten um 19:00 Uhr wieder auf dem Flughafen Berlin Tegel.