Auf Rhein, Main & Mosel mit der "MS Rheinprinzessin"
03. - 12. September 2016
Eine Reise mit Phoenix-Reisen
Vorwort
Bei der Planung unserer Reise anlässlich meines 70sten Geburtstages spielten verschiedene Faktoren eine Rolle. Es sollte etwas Schönes sein, etwas das wir noch nicht kannten und vor allem, etwas mit Schiff. So planten wir zu nächst eine Kreuzfahrt in die Adria. Der labile Gesundheitszustand von Horst ließ aber solch eine weite Reise nicht zu, und so entschlossen wir uns in Deutschland zu bleiben, schon wegen der eventuell notwendigen ärztlichen Versorgung. Diese brauchten wir aber zum Glück nicht in Anspruch zu nehmen.
Den Rhein mit einem Schiff zu erkunden war keine schlechte Alternative. Der Reiseveranstalter „Phoenix“ bot uns ein interessantes Angebot, und so buchten wir den „Rhein in Flammen“, 10 Tage auf der „MS Rhein Prinzessin“ über Main, Rhein und Mosel ab/bis Frankfurt am Main. Vier Wochen vor Reisebeginn bekamen wir in einem Schreiben von „Phoenix“ mitgeteilt, dass man uns ein kostenloses Kabinenupgrade gewährte, auf Grund unserer wiederholten Buchung bei diesem Veranstalter.
02. September 2016 - Anreise & Hotel
Wir hatten uns entschlossen mit der Bahn nach Frankfurt am Main zu fahren. Ganz entspannt einen Tag früher mit einer Vorübernachtung in Frankfurt. Da uns zwei große Gepäckstücke in der Bahn zu beschwerlich waren, ließen wir einen Koffer von der Firma TeFra, einem Logistikunternehmen für Gepäcktransporte, von zu Hause zum Schiff und retour transportieren. Am 02. September 2016 ging es nun also los. Der ICE-Sprinter brachte uns in knapp vier Stunden von Berlin Südkreuz nonstop nach Frankfurt am Main/Hauptbahnhof. Wir fuhren pünktlich um 11:07 Uhr in Berlin los und waren ebenso pünktlich um 14:56 Uhr am Ziel. Dort angekommen, bezogen wir unser reserviertes Zimmer im „Intercity – Hotel“. Das Hotel liegt direkt in Bahnhofsnähe. Wir waren dort schon einmal und wussten, was uns erwartet.
Der Check-in ging schnell, wir bekamen unser Zimmer und konnten uns erst einmal ein wenig akklimatisieren und frisch machen. Die sommerlichen Temperaturen ließen uns ganz schön schwitzen. Wir fuhren dann zum Römer, wo wir auch in einem uns bekannten Restaurant zu Abend essen wollten. Wir hatten das Lokal in guter Erinnerung. Leider hatte die Bewirtschaftung gewechselt und die Qualität nachgelassen – schade!
03. September 2016 - Einschiffung, das Schiff & Mainz
Wir hatten in unserem Hotelbett gut geschlafen und genossen das reichhaltige Frühstücksbuffet. Das Wetter versprach wieder sehr warm zu werden. Wir hatten keine große Lust für Sightseeing, zumal wir Frankfurt ja kannten. So packten wir unsere Übernachtungsutensilien zusammen und gaben den Koffer an der Hotelaufbewahrung ab. Ein kleiner Spaziergang tat uns gut, noch war die Luft angenehm. In einem Café überbrückten wir die Zeit, bis es soweit war, zur Schiffsanlegestelle zu fahren. Um 14:30 Uhr sollte Einschiffung sein, das ist bei diesen Flussschiffen ziemlich genau zu nehmen. Ein Taxi brachte uns um 14:00 Uhr zum Osthafen, wo unsere „MS Rhein Prinzessin“ am Anleger wartete.