Salzburg

Die Geburtsstadt von W. A. Mozart

Salzburg, die viertgrößte Stadt Österreichs, wurde im Jahr 969 als Bischofssitz neu gegründet. Davor gehörte das Gebiet zum römischen Reich. Die Stadt mit ihren heute ca. 150 000 Einwohnern liegt an der Salzach im Bundesland Salzburg. Den Namen verdanken Land, Stadt und Fluss dem Salz, das wegen seines großen Vorkommens in dieser Gegend und der wirtschaftlichen Bedeutung auch"weißes Gold" genannt wurde.

Die Stadt Salzburg war Sitz des Erzbischofs und unabhängig. Es regierten Fürsterzbischöfe. Das sind Regenten, die sowohl kirchliche wie auch weltliche Oberhäupter sind. Erst in den Anfängen des 19. Jahrhunderts ging sie in das Kaiserreich Österreich ein. Die Stadt ist heute eine bedeutende Messestadt. Weiterhin hat der Tourismus eine große Bedeutung, als Festspielstadt ist Salzburg weltweit berühmt. Wahrzeichen der Stadt ist die Festung Hohensalzburg. Seit 1996 gehört das historische Zentrum der Stadt zum UNESCO - Weltkulturerbe.

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Die Salzach in Salzburg

Blick von der Festung über Salzburg bis zu den Alpen 

Anreise & Hotel

Ein Flieger der Air Berlin brachte uns am 23. Dezember 2012 in einer Stunde von Berlin nach Salzburg. Wenn auch mit einer Stunde Verspätung wegen Schnee und Eis in Tegel, erreichten wir wohlbehalten den Flughafen W. A. Mozart in Salzburg. Ein Taxi brachte uns zu unserem Hotel. Wir wollten Weihnachten und den Jahreswechsel in dieser schönen Stadt verbringen.

 

Das Achat Hotel „Zum Hirschen“ ist ein 4*-Haus und liegt sehr verkehrsgünstig. In kurzer Zeit erreicht man die Innenstadt. Auch eine Bushaltestelle war in wenigen Metern erreichbar.

Unser Zimmer war Ok, das Hotelpersonal freundlich und das Frühstücksbuffet reichhaltig. Wir konnten zufrieden sein und uns auf 10 schöne Tage freuen.

Sightseeing

Um uns einen ersten Überblick zu verschaffen, nutzten wir auch hier wieder einen Hop On - Hop Off Bus. Wir lösten ein Tagesticket und fuhren zunächst 1 1/2 Stunden durch die Stadt. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten wurden angefahren und per Audioguide erklärt. Vorbei an der Innenstadt, dem Bahnhofsviertel und entlang der Salzach fuhren wir bis nach Schloss Hellbrunn und dem Salzburger Zoo.

Schloss Hellbrunn mit seinen berühmten Wasserspielen ist im Winter leider geschlossen. Das am Anfang des 17. Jahrhunderts von Fürsterzbischof Markus Sittkus von Hohenems erbaute Lustschloss ist im Sommer ein großer touristischer Anziehungspunkt ebenso wir der Salzburger Zoo, der auf einem Teil des historischen Schlossparkes seinen Platz gefunden hat.

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Schloss Hellbrunn

Das Rathaus

Das Rathaus Salzburgs befindet sich in Mitten der Altstadt, in der Gärtnerstraße am Rathausplatz. Es besteht mit seiner Rokokofassade seit 1772. Das Haus selbst gibt es aber seit dem 14. Jahrhundert. Es gehört seit 1407 der Stadtgemeinde. In der unteren Etage befinden sich heute Geschäfte. Der Rest des Hauses wird aber vom Magistrat der Stadt genutzt.

Die Gärtnerstraße, Hauptgeschäftsstraße im Herzen Salzburgs. Am frühen Morgen noch recht ruhig.

Schloss Mirabell

Dieses Schloss mit seiner schönen Gartenanlage ist heute Sitz der Stadtverwaltung. Der große Marmorsaal findet auch als Konzertsaal Verwendung. 1606 wurde dieses Gebäude von Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau für die heimliche Geliebte gebaut. Aus diesem Grund stand es auch außerhalb er damaligen Stadtmauern. Es gehört, wie die gesamte Innenstadt zum UNESCO - Weltkulturerbe.

Sehr schön anzusehen ist das Treppenhaus. Die "Stiege", wie der Österreicher sagt, ist von dem Bildhauer Georg Raphael Donner (1693 - 1741) geschaffen worden. Sie ist reich verziert mit Putten mystischer Gestalt und reicht bis in die zweite Etage.

Die schöne Gartenanlage ist selbst im Winter sehenswert. Kunstvolle Gartenarchitektur unterbrochen von barocken Skulpturen bildet ein interessantes Gesamtwerk. Durch spätere Bebauung, z. B. durch die Universität Mozarteum, hat der Garten nicht mehr seine ursprüngliche Größe.

Die Festung

Oberhalb der Stadt, auf dem Festungsberg, liegt die Festung Hohensalzburg. Die aus dem 11. Jahrhundert stammende Burganlage mit 7000 m² bebauter Fläche ist fast vollständig erhalten. Verschiedene Erzbischöfe waren am Bau dieses gewaltigen Bauwerks beteiligt. Die Salzburger legen Wert auf die Bezeichnung "Festung", die bis ins 19. Jahrhundert tatsächlich uneinnehmbar war.

1 – Hasengrabenbastei                                 2 – Stallgebäude
3 – Speisehaus                                                   4 – Schüttkasten
5 - Großer Burghof                                         7 – Burghof
8 - Hoher Stock                                                 9 - Romanische Kirche
10 – Zwinger                                                    11 - Ältester Sperrbogen
6 - Kuenburgbastei
Weiterhin gibt es Restaurationen und Touristische Einrichtungen

Mit Beginn der touristischen Nutzung der Festungsanlage wurde 1891 die Festungsbahn gebaut. So wurde der Weg nach oben bequemer. Das kam auch uns zu Gute. Mit einem Audioguide ausgestattet begannen wir den Rundgang.

Am Eingang stand diese schöne, hölzerne Weihnachtskrippe

Um in das Innere der Burg zu gelangen mussten wir den Burghof und verschiedene Tore passieren. Über den Toren sahen wir die Steinreliefs von Erzbischöfen.

Vorbei gingen wir auch an der Festungskirche. Das kleine Gotteshaus ist in den Jahren 1501 - 1502 erbaut und dem heiligen St. Georg geweiht. Georg war ein Märtyrer, der im Zuge der beginnenden Christenverfolgung um 300 n. Chr. gestorben sein
soll.

In einem der ersten Räume konnten wir an Modellen sehen, unter welch schwierigen Bedingen der Bau der Festung bewerkstelligt wurde. Auch originale, alte Bausubstanz ist noch zu sehen.

Der große Festsaal mit seiner bemerkenswerten
Kassettendecke ist noch heute Spielort für die berühmten Festungskonzerte.

Eine Augenweide ist der kunstvolle Prunkofen mit seinen handgearbeiteten Kacheln aus dem Jahr 1501.

 

 

Viele Ausstellungsstücke erzählen von dem Leben in der damaligen Zeit. So unter anderem ein "bequemes" Bett in das die Herren Ihre müden Häupter betten konnten und eine, für ihre Zeit moderne, Toilette.

1861 gab Kaiser Franz Joseph I. Hohensalzburg als Festung auf, nachdem sie in den letzten Jahren davor als Depot und Kaserne für das Militär diente. Als Kaserne
blieb sie jedoch noch bis zum Ende der Monarchie im Jahr 1918 erhalten.

Kaiser Franz - Joseph I.

Die Statue der Kaiserin Elisabeth (Sisi)

Die Büste des Erzherzogs Rainer      1852 - 1913
Regimentsinhaber

Ein Fahnenträger des Regiments.

Einen großen Teil der Ausstellung nimmt das K. & k. Salzburgisch-Oberösterreichische Infanterie-Regiment "Erzherzog Rainer" Nr. 59 ein. Die Truppe war in Salzburg als Hausregiment unter den habsburgischen Kaisern stationiert.

In der Außenanlage eine alte Zisterne.

 

 

 

 

Am Ende des Rundgangs gab es noch das Erinnerungsfoto an unseren Besuch auf der  Hohensalzburg.

St. Peter und der Kapitelplatz

 

Wenn man von der Festung herunter kommt, befindet man sich auf dem Kapitelplatz. Der große Platz hat seinen Namen nach dem Domkapitel, welches sich dort befindet. Wichtigstes Gebäude ist dort das Erzbischöfliche Palais aus dem 17. Jahr hundert. Das Kunstwerk "Der Mann auf der goldenen Kugel" steht dort seit 2007. Von diesem Platz aus gelangten wir auch auf den Friedhof des Stiftes St. Peter. Auf der ältesten Ruhestätte Salzburg erkennt man unschwer den katholischen Glauben der Bevölkerung und die Wahrung von Titeln und Ehrenbezeichnungen der Menschen erkennen.

Alte Gruftarkaden aus dem 16. Jahrhundert werden noch heute gepflegt. Dort befinden sich auch die Katakomben. Die in den Burgberg gehauenen Begräbnisstätten sind frühchristlichen Ursprungs. Zur Zeit ihrer Entstehung dienten sie als geheime Versammlungsorte. Die Margarethenkapelle in der Mitte des Friedhofs stammt aus dem Beginn des 12. Jahrhundert und ist öffentlich nicht zugänglich.

Die Margarethenkapelle

St. Peter

Der Hochaltar im Weihnachtsglanz

Die Stiftskirche der Erzabtei St. Peter ist in ihrer heutigen Form Anfang des 12. Jahrhunderts entstanden. Die Abtei ist das älteste bestehende Kloster im deutschsprachigen Raum und gehört zu den Benediktinern. Das Innere der Kirche ist im Rokokostil prächtig ausgestattet und zur Weihnachtszeit entsprechend geschmückt.

 

 

Schöne Krippen gehören zum Weihnachtsschmuck.

Eine alte Zisterne im Hof von St. Peter

 

Von diesem Hof aus führt auch der Weg in den Stiftskeller. Urkundliche Aufzeichnungen belegen, dass es sich dort wohl um die älteste Gaststätte Mitteleuropas handelt.

Wir erlebten dort am ersten Weihnachtsfeiertag in einem wunderbaren Ambiente die stimmungsvolle Veranstaltung, das "Mozart-Diner-Concert.

Der Dom

Der Salzburger Dom besteht in seiner jetzigen Form seit dem 17. Jahrhundert. Vorgängerbauten fielen Bränden zum Opfer. Der barocke Bau ist Bischofssitz der Erzdiözese Salzburg. 900 Menschen finden darin Platz. Das mächtige Gebäude steht mitten in der historischen Altstadt am Domplatz. Die Türme haben eine Höhe von 81 m.
Von dort aus erreicht man das Gelände der Abtei St. Peter, den Kapitel- und den Residenzplatz.

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Die mächtige Kuppel ist 71 m hoch. Die Bilder zeigen Szenen aus dem alten Testament

Das Taufbecken aus Bronzeguss stammt aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts und steht in
einer Seitenkapelle, die der Taufe Jesu geweiht ist.

Der Innenraum ist prächtig ausgestattet. Viel kunstvoller Stuck viele Gemälde mit biblischen Darstellungen und mehrere Orgeln. In den Seitengängen befinden sich viele Nebenaltäre die unterschiedlichen Heiligen, Bischöfen oder Äbten geweiht sind.

Die große Domorgel

Das Hauptschiff

Ein Nebenaltar

St. Andrä

Die Stadtpfarrkirche am Mirabellplatz stammt in ihrer heutigen Form aus dem Jahr 1898. Vorgängerbauten fielen Bränden bzw. Orkanen zum Opfer. Vor dem Zweiten Weltkrieg hatte die Kirche spitze Türme. Nach Bombenanschlägen wurde das Gebäude stark zerstört, nur die Fassade ist einigermaßen erhalten geblieben.
Nach Instandsetzungsarbeiten erhielt sie ihre heutige Form.

Weihnachten in St. Andrä

Salzburger Residenzen

Am Residenzplatz, dem Zentrum der historischen Altstadt Salzburg, steht die alte und die neue Residenz. Ihre prachtvollen Fassaden und Toreingänge sind eine Augenweide und bieten auch einen prachtvollen Hintergrund für den Christkindlmarkt, der in jedem Jahr vom ersten Advent bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag die Besucher anlockt.

Die alte Residenz war Fürsterzbischöflicher Palast. Das weitläufige Gebäude wurde erstmals im Jahr 1120 urkundlich erwähnt. Maßgebliche Neu- und anbauten erfolgten im 15. + 16. Jahrhundert unter den Fürsterzbischöfen Wolf- Dietrich von Raitenau und Markus Sittkus. Durch das prächtige Tor mit dem Wappen der ehemaligen Herren gelangten wir in den Haupthof mit den Arkaden. Von dort aus gelangten wir über das Treppenhaus in die Prunkräume in der ersten Etage.

Auch dort erhielten wir mit den Eintrittskarten Audioguides über die uns alles Wissenwerte über die 15 zu besichtigen Prunkräume erfuhren. Der erste Raum, den wir betraten war der Carabinierisaal. Der Saal wurde im Jahr 1600 errichtet und ist der größte im Haus. Stuck, Deckengemälde und Kristalllüster zeichnen den Raum aus. Das große mittlere Deckengemälde stellt die vier Elemente dar.

Der Rittersaal diente früher als Vorraum zu den fürstlichen Empfangsräumen und wird heute als Konzertsaal genutzt. Auch hier bestechen kunstvolle Stuckarbeiten und Deckengemälde

 

 

Auch alle anderen Räume zeichnen sich durch edle Ausstattung aus. Wertvolle Gobelins, seidene Wandbespannungen und kunstvolle Kachelöfen, ein Raum schöner als der andere. Die Möbel sind teilweise im 19. Jahrhundert aus der Kaiserresidenz in Wien hierher geschafft worden. Alle Räumlichkeiten hatten ihre Bedeutung, Empfangshallen, Kaiserzimmer, Arbeitszimmer, Galerie und viele mehr. Heute wird ein großer Teil der Räumlichkeiten für Veranstaltungen genutzt. In einem Teil des Gebäudes ist Bundespolizeidirektion untergebracht. in einem anderen hat die juristische Fakultät der Salzburger Universität ihren Platz gefunden.

Audienzsaal

Konferenzsaal

Prunkraum

Schlafzimmer

Thronsaal

Sintflutsaal

Schöne Galerie

 

Direkt gegenüber der alten Residenz steht die neue Residenz mit ihrem Glockenspiel. Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau ließ sie Ende des 16. Jahrhunderts bauen. Zunächst wurde der Bau als Wohnsitz für die Brüder des Fürsten gedacht. Später wurde er der öffentlichen Nutzung zugeführt. heute ist dort das Salzburg Museum untergebracht.

Sämtliche Sehenswürdigkeiten in der historischen Altstadt sind zu Fuß zu erreichen. Hier ein paar Bauwerke die uns aufgefallen sind: Hier z. B. ein Haus in der Judengasse mit einer auffälligen Tafel am Eingang.

Das Sigismundtor führt durch den Mönchsberg. Es wurde im 18. Jahrhundert gebaut. Es ist der älteste Straßentunnel im heutigen Österreich.

Am Bahnhofsvorplatz, dem Südtirolerplatz, steht das Denkmal der Kaiserin Elisabeth von Österreich. Die weiße Marmorstatue wurde im Jahr 1901 in Gedenken an die drei Jahre zuvor in der Schweiz ermordetet Kaiserin errichtet. Der Platz selbst ist umgeben von den typischen Bauten der 60ger Jahre, nachdem in dieser Gegend im zweiten Weltkrieg viel zerstört wurde.

Die Pferdeschwemme und der Festspielbezirk

Der 540 m hohe Müncheberg ist der Stadtberg Salzburgs. Oben befindet sich das Museum der Moderne, das mit einem Aufzug erreicht werden kann. Die Höhlen im Berg dienten im Zweiten Weltkrieg als Luftschutzbunker. Unterhalb des Mönchsbergs befindet sich der Herbert von Karajan Platz. Dort steht die "Pferdeschwemme" aus dem Jahr 1693. Dieser prunkvolle Mauerteil bildete einmal die Frontfassade des fürstlichen Marstalls. Das Denkmal davor zeigt einen Rossbändiger und stammt aus dem 18. Jahrhundert. 
Anm.: Im Winter sind die vielen wertvollen Denkmäler der Stadt mit einer Haube vor Schnee und Eis geschützt.

Wir befanden uns dort auch direkt im Festspielbezirk. Wie bereits anfänglich erwähnt, ist Salzburg eine weltbekannte Festspielstadt. In jedem Jahr Juli-August finden die "Salzburger Festspiele" statt, die traditionell mit dem "Jedermann" von Hugo von Hofmannsthal (1874 - 1929) eröffnet werden. Hofmannsthal gilt auch als Mitbegründer der Festspiele.

Das große Festspielhaus wurde am 26. Juli 1960 mit dem "Rosenkavalier" unter der Leitung von Herbert von Karajan eröffnet. Der große Dirigent wurde am 05. April 1908 in Salzburg geboren und starb dort auch am 16. Juli 1989. 1955 wurde er Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. Das Haus bietet 2179 Sitzplätze, im Orchestergraben finden bis zu 110 Musiker Platz.

Wolfgang Amadeus Mozart

Der große Komponist (1756 – 1791) ist wohl das bekannteste Kind Salzburgs. Am 27. Januar 1756 wurde er in der Getreidegasse 9 geboren. Er war das siebte Kind von dem Hofkapellmeister Leopold Mozart und seiner Frau Anna Maria. Von den sieben Kindern überlebten aber nur er und eine Schwester das Kindesalter. 

In dem Haus ist heute ein Museum untergebracht,  dass sich mit dem Leben und Schaffen Mozarts beschäftigt, der schon im jungen Alter von 6 Jahren erste Kompositionen verfasste. Er beherrschte sehr früh das Klavier und die Violine. 1962 erfolgten bereits die ersten Auftritte. Leider ist in diesem Haus das fotografieren verboten, ebenso wie in Mozarts Wohnhaus (unten), das am Markertplatz steht.

Zu Mozarts bekanntesten Werken gehören die Opern "Die Zauberflöte", "Figaros Hochzeit" und "Don Giovanni". Aber auch andere Musikstück wie die "Kleine Nachtmusik", "Die Krönungsmesse" oder sein letztes Werk, "Das Requim", sind weltbekannt. Nach kurzer, schwerer Krankheit starb er am 05. Dezember 1971 in Wien, wo er auch die letzte Zeit seines Lebens verbrachte. Es sah dort mehr Möglichkeiten für sein Schaffen zumal ihm seine Musik auch die Türen zum Kaiserhaus öffneten. Wolfgang Amadeus Mozart ist in Wien begraben. Auf dem großen Zentralfriedhof findet sich ein Denkmal.

Das Mozartdenkmal auf dem Mozartplatz

Der Gedenkstein auf dem Zentralfriedhof in Wien

Schloss Leopoldskron & der Untersberg

Das Schloss aus dem 18. Jahrhundert liegt in einem Außenbezirk von Salzburg an einem künstlich angelegten Weiher. Einst gebaut als persönlicher Sommersitz des
Erzbischofs Freiherr von Firmian, gehört es heute einer amerikanischen Organisation und ist Treffpunkt internationaler Führungskräfte. Das Schloss liegt an der ältesten Kastanienallee im Salzburger Land.

Schloss Leopoldskron

Der Untersberg ist mit seinen 1973 m der Hausberg Salzburgs. Er gehört zu den Berchtesgadener Alpen und liegt an der Grenze von Deutschland zu Österreich. Die Staatsgrenze verläuft über den Gipfel.

Geübte Bergsteiger erklimmen den Gipfel zu Fuß, für alle anderen steht eine Seilbahn zu Verfügung.

Der Wolfgangsee mit St. Wolfgang & St. Gilgen

Der Wolfgangsee ist mit seinen ca. 13 km² Ausdehnung wohl der größte und bekannteste See im Salzkammergut. Die Gegend mit seinen Orten St. Wolfgang und St. Gilgen, um nur die bekanntesten zu nennen, sind beliebte und auch sehr teure Touristengegenden. Am 28. Dezember 2012 machten wir von Salzburg aus einen Ausflug dort hin.

Der Wolfgangsee von St. Wolfgang aus gesehen

 

Die beeindruckenden Berge um den See sind die Salzkammergutberge. Im Winter schneebedeckt und leider vernebelt. Der bekannteste Ort am See ist St. Wolfgang, benannt nach dem heiligen Wolfgang, einem Benediktiner Mönch, um den viele Legenden ranken. Zu den knapp 3 000 Einwohnern gesellen sich pro Jahr tausende von Touristen. Seinen Bekanntheitsgrad verdankt der Ort nicht zuletzt der Operette "Im weißen Rößl am Wolfgangsee" von Ralph Benatzky (1884 - 1957) der auch auf dem örtlichen Kirchhof seine letzte Ruhestätte gefunden hat.

Das "Weiße Rößl" ist heute ein Luxushotel erster Klasse mit direktem Zugang zu See und eigenem Schiffsanleger und Badesteg.

Die Pfarrkirche St. Wolfgang ist ein kleines Schmuckstück Sehr sehenswert ist das einflüglige Altarbild. Leider durfte in der Kirche nicht fotografiert werden.

St. Gilgen ist ein weiterer bekannter Ort am Wolfgangsee. Auch in diese Gemeinde gibt es in der Hochsaison mehr Touristen als Einwohner. Wir erlebten das beschauliche Örtchen zur Weihnachtszeit.

Vor dem kleinen Rathaus in St. Gilgen erhellte ein schöner Weihnachtsbaum den Vorplatz. Darum gruppierte sich ein stimmungsvoller Weihnachtsmarkt.

In einem gemütlichen Caféhaus wurde uns Kaffee und leckerer Kuchen serviert. Ein Spaziergang durch den weihnachtlich geschmückten Ort rundete unseren Besuch in St. Gilgen ab.

Weihnachten 2012

 

Weihnachten in Salzburg, leider ohne Schnee und Winterstimmung, aber mit einem erstklassigen Diner in den „Stiegl Brauereigaststuben“.

Am ersten Feiertag dann das Mozart-Concert-Dinner in dem barocken Festsaal der Stiftabtei St. Peter.

Heiliger Abend 2012

1. Weihnachtstag 2012

Silvester 2012/13

Silvester gab es zunächst ein „Galabuffet“ im Hotelrestaurant. Mit „Gala“ hatte das zwar nicht viel zu tun, aber das Essen war Ok.

Horst und der Wirt mit dem „Glücksschwein“.

Da die Stimmung in dem Restaurant recht müde war, verließen wir die Gaststätte bald nach dem Essen. Um Mitternacht gingen wir dann warm angezogen und mit einer Flasche Sekt bewaffnet in den Mirabellgarten um von dort aus das große Silvesterfeuerwerk anzusehen, das von der Festung aus gezündet wurde.

Prosit Neujahr 2013

 

 

Am Neujahrstag rundete dann das große öffentliche Neujahrskonzert des >Orchestra Austrian Festival Symphonie< unter dem Motto „Alles Walzer“ den Jahreswechsel ab. Zu den Klängen von Strauss & Co. tanzten und schunkelten die Menschen auf dem Residenzplatz.

Und dann war es auch schon wieder soweit Koffer zu packen. Am 03. Januar brachte uns der Flieger wieder zurück nach Berlin. Es waren schöne Tage in der Mozart-
und Festspielstadt Salzburg.

Servus Salzburg