Hoorn
Im Osten der Niederländischen Provinz Nordholland liegt am Westufer des Markermeeres die Stadt Hoorn. Etwa 72 000 Menschen leben dort auf 52 km². Von dieser Fläche sind aber 33 km² Wasser. Im 12. Jahrhundert wurde Hoorn von Kaufleuten gegründet. Als die Vereinigte Ostindische Kompanie im Jahr 1602 gegründet wurde, erlangte Hoorn als Hafenstadt internationale Bedeutung. Die Kompanie hatte in dieser Stadt eine ihrer Zweigstellen. Heute hat Hoorn als Fischereihafen und Marktstadt regionale Bedeutung.
Wir besuchten Hoorn während unserer Flusskreuzfahrt am 11. September 2017.
Spaziergang durch Hoorn
Bild: Wikipedia
Der Hauptturm am Hafen ist eines der letzten erhaltenen
Teile der einstigen Verteidigungsanlagen die 1532 gebaut
wurden. Dort ist heute ein Restaurant.
Auf dem Käsemarkt steht die Statue von Jan Pieterszoon Coen (1587 – 1629). Coen war Generalgouverneur der Niederländischen Indien-Kompanie.
Dieses schmucke Gebäude gehört zum West-Friesischem Museum und wurde 1632 erbaut. Es beherbergt eine regionale Kunstausstellung.
Das Haus der Firma Gouda von 1903
Hafenanlagen
Viele schöne, alte Häuser säumen die Straßen und Grachten durchziehen die Stadt. Der typische niederländische Stil ist unverkennbar.
Es hat sich gelohnt, dieses kleine Städtchen anzuschauen.