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Cannobio
Ein Juwel am Lago Maggiore
Rund 5.000 Einwohner hat die kleine italienische Gemeinde am Westufer des Lago Maggiore. Viel gibt es über den Ort nicht zu berichten. Es gibt eine schöne Seepromenade mit einem kleinen Hafen und einen historischen Stadtkern. Bei einem kleinen Stadtspaziergang erlebte ich italienisches Flair.
Auch das Rathaus ist eher unscheinbar. Auf dem Hof steht die Statue von Antonio Giovanola (1814 – 1882). Giovanola war ein Politiker und Bürgermeister von
Cannobio im Königreich Italien. Auf einer Tafel kann man über das Schaffen dieses Mannes nachlesen.
Die Polizeistation in Cannobio. Davor das Denkmal für Giovanni Branca (1571 – 1645). Brana war ein namhafter italienischer Architekt und Ingenieur.
Über recht unwegsame Straßen erreicht man die Altstadt.
In der Fußgängerzone der Altstadt ist es auch nicht gemütlicher.
Mitten drin dann ein historisches Gebäude.
Gleich neben unserem Hotel, dem „Il Portico“ stand die Wallfahrtskirche Ss.Pietá. Diese kleine Kirche stammt aus dem 16./17. Jahrhundert. An dieser Stelle soll sich das Wunder von Santa Costa ereignet haben. Die Legende sagt, dass dort aus einem Bildnis des Leichnams Jesu Christi Blut und Tränen gelaufen sein sollen. Die Kirche ist einschiffig und mit mehrfarbigen Marmor und viel Stuck ausgestattet. Sehr wertvoll ist das Altarbild von Gaudenzio Ferrari aus dem Jahr 1520.
Die schöne Seepromenade und der kleine Hafen von
Cannobio. Dort gibt es viele kleine Restaurants, in denen man den Tag ausklingen lassen kann.