Berlin - Vom Wasser aus - und aus der Luft

Es gibt viele Möglichkeiten, Berlin vom Wasser aus zu erkunden. Eine Menge Reedereien schippern mit ihren Ausflugsschiffen Berliner und Gäste durch die Stadt und auch ins Umland. Die bekannteste und größte ist wohl die Stern- und Kreisschifffahrt. Auf schönen Schiffen unterschiedlicher Größe lassen sich da ein paar Stunden oder auch einmal ein ganzer Tag verbringen. Anlegestellen gibt es viele. Da wäre u.a. der Treptower Hafen, Hafen Wannsee, Hafen Tegel, die Schlossbrücke, die Jannowitzbrücke oder auch die Schiffsanlegestelle am Hotel Estrel in Neukölln. Es gibt viele Routen, angefangen von der City-Tour bis hin zu Fahrten durch ganz Berlin über Spree und Landwehrkanal durch die vielen Brücken der Stadt oder in die Ausflugsgebiete wie Wannsee oder Müggelsee. Nicht zu vergessen natürlich auch die vielen Abend- und Themenfahrten. Ein Highlight ist in jedem Jahr zum Saisonabschluss der „Wannsee in Flammen“. Wir haben fast alle Touren schon unternommen. Ob zu zweit allein oder im Kreis von Freunden, so eine Dampferfahrt durch Berlin ist immer ein Erlebnis.

Die Dampferanlegestelle am Hotel Estrel in Neukölln

Los geht es am Hotel Estrel an der Neuköllner Sonnenallee.

Nachdem wir den Neuköllner Schifffahrtskanal passiert haben geht es über Spree und Landwehrkanal einmal quer durch die Stadt.

Wir durchfahren viele der 2100 Brücken in Berlin

Immer wieder begegnen uns andere Schiffe und an den Ufern oder in den Strandbars genießen die Menschen die Sonne

 

Es geht auf der Spree entlang. Vom weiten grüßt der Potsdamer Platz mit seinem grünen Würfel, der auf dem Gebäude der Mercedes-Benz AG thront. Ein Stück weiter passieren wir das ARD Hauptstadtstudio.

 

Nach etwa einer Stunde Fahrt erreichen wir die Innenstadt. Vor uns erhebt sich der Berliner Dom, rechts sind die Häuser des Nikolaiviertel zu sehen. Ein paar Minuten später passieren wir die Häuser des Regierungsviertels. Rechts: Das Paul-Löbe-Haus.

 

Wir durchfuhren die Moltkebrücke (re), die dort seit 1886 die Spree überquert. Dahinter sind die gläsernen Fassaden des neuen Hauptbahnhofs zu sehen.

Wie auf einer Kette aufgereiht sind viele Ausflugsschiffe
bei diesem schönen Wetter unterwegs. Hier „Am Spreebogen“ im Tiergarten. (Foto: li.)

Irgendwann verließen wir die Spree und fuhren über den Spreekanal in Richtung Landwehrkanal. Vorbei an den „Treptowers“, einem Bürogebäude, das im Besitz der ALLIANZ AG. ist. Wir erreichen den Ortsteil Kreuzberg und fahren am Technikmuseum vorbei an dem über dem Eingang ein altes Flugzeug hängt. Nun haben wir auch schon fast wieder den Bezirk Neukölln erreicht und sind nach ungefähr vier Stunden Fahrt wieder zurück an unserem Ausgangspunkt, dem Hotel Estrel.

Solche und ähnliche Fahrten kann man in Berlin viele machen. Auch Ausflugsfahrten zum Wannsee oder dem Müggelsee sind im Angebot. Aber es geht auch anders. Berlin aus der Luft! 

Berlin von oben

Am Flughafen Schönefeld gab es die Möglichkeit mit einem Hubschrauber einen Rundflug über Berlin zu unternehmen. (Heute geht das ab Airport Straußberg) Das Vergnügen ist nicht ganz preiswert, aber lohnenswert. Für 20 Minuten muss man schon so rund 200,00 Euro p. P. hinblättern. Dafür wird man aber am Terminal schon mit einem Glas Sekt begrüßt
und mit einer Stretchlimousine zum Heli gefahren.

 

Da machte sich doch schon ein wenig Aufregung breit, als wir auf dem Weg zum Helikopterlandeplatz waren. Mein erster Hubschrauberflug. Aber erst einmal war schon die Fahrt mit diesem tollen Auto ein Erlebnis, auch wenn die Strecke nur kurz war. Als wir vorfuhren war der Heli gerade im Landeanflug.

Dann war es soweit, einsteigen und anschnallen. Wir bekamen Kopfhörer auf, über die wir die Erklärungen des Piloten hören konnten. Auf ging es.

Das Armaturenbrett im Heli, vom Piloten routiniert bedient

Senkrecht stieg der Hubschrauber in die Lüfte. Noch ein Blick zurück zu dem alten „Rosinenbomber, mit dem man auch Rundflüge machen konnte.

Berlin aus der Vogelperspektive: Es grüßen der Fernsehturm, das Schloss Bellevue, die O²-World und natürlich die Spree, die sich durch die Stadt schlängelt.

Noch ein Blick auf die Siegessäule, den Tiergarten und den alten Flughafen Tempelhof, bevor wir wieder unseren Ausgangspunkt, den Flughafen Schönefeld erreichen.

 

Nach 20 Minuten Flug setzt uns unser Pilot wieder wohlbehalten am Flughafen Schönefels ab. Noch ein Erinnerungsfoto und wieder sind wir um ein schönes Erlebnis reicher.
Dieses Erlebnis habe ich mit meiner Friseurin Jill  geteilt.