Der Nordkapfelsen - leider im Nebel

Das Nordkap

Wo im Sommer die Sonne nicht untergeht

Das Nordkap ist nicht, wie immer gesagt wird, der nördlichste Punkt Europas, es gibt noch ein paar europäische Inseln die noch nördlicher liegen. Es ist aber der touristisch bedeutungsvollste nördlichste Punkt. Steil ragt der 300 m hohe Schieferfelsen aus dem Polarmeer. 2 ½ Monate im Jahr gibt es dort im Sommer keine Nacht (Mitternachtssonne) und eben so lange gibt es im Winter keinen Tag. Das Kap liegt auf der norwegischen Insel Mageröya.

Am Kap gibt es ein erstklassig ausgestattetes Besucherzentrum. Da ist vom Informationszentrum, historischen Erläuterungen bis hin zu einer Multivisionsshow auf einer Superleinwand. Dort wird das spektakuläre Naturschauspiel in allen Jahreszeiten per Film gezeigt. Am Postamt kann man den tagesaktuellen Poststempel erhalten, abgedruckt auf einer Urkunde. Ein Souveniershop und ein Restaurant vervollständigen das Angebot.

Wir besuchten das Nordkap bereits zwei Mal. Das erste Mal am 20. Juni 1988 während einer Busrundreise durch Skandinavien und ein zweites Mal am 18. Juni 2001 während unserer Nordlandkreuzfahrt.

Die Insel ist sehr karg, es findet sich kaum ein grünes Blatt. Felsen, von Wasser umgeben, bestimmen das Landschaftsbild. In dieser Gegend leben die „Samen“, bei uns besser bekannt als „Lappen“. Die Bezeichnung betrachten diese Menschen jedoch als Schimpfwort. Sie leben zum grösten Teil von der Rentierzucht.

 1988 – ein heftiger Wind fegte uns um  die Nase, aber die Sonne schien und wir 
konnten das herrliche Naturschauspiel der nicht untergehenden Sonne  erleben.

2001– leider lag alles in dichtem  Nebel.  Das war schade, aber nicht zu ändern.