Die Färöer Inseln

Allgemeines

Die „Färöer“, eine aus 18 Inseln bestehende Inselgruppe, wurde im Mittelalter endeckt. Sie liegen zwischen den Britischen Inseln, Island und Norwegen. Von den 18 Inseln sind bis auf eine, alle bewohnt.

Die Färöer sind eine autonome Region innerhalb des Königreiches Dänemarks. Sie sind aber, im Gegensatz zu Dänemark, nicht Mitglied der Europäischen Nation. Die knapp 50.000 Einwohner sind zum größten Teil christlichen Glaubens, ihr Staatsoberhaupt war z. Z. unserer Reise Königin Margarethe II. von Dänemark. (Foto: Wikipedia)

Wir besuchten die Hauptinsel mit ihrer Hauptstadt Thörshavn am 10. Juni 2001 während unserer Nordlandkreuzfahrt.

Eine karge Insel erlebten wir, auf der mehr Schafe als Menschen leben. Von einem Aussichtspunkt aus, konnten wir gut die vorgelagerten Inseln sehen. Das Wetter ist in dieser Gegend sehr wechselhaft, oft trübe, regnerisch und wolkenverhangen.

Thörshavn

Thörshavn ist die Hauptstadt der Färöer-Inseln. Sie ist das Zentrum des Landes mit gut 12.000 Einwohnern. 1075 wurde diese Stadt erstmals urkundlich erwähnt und ist damit wohl die älteste Hauptstadt Nordeuropas. Dort befindet sich auch der große Fährhafen der Färöer, der auch Verkehrsknotenpunkt ist. Eine moderne Autofähre verbindet die Inseln mit dem Festland, Schottland und Island. Die Menschen leben von Verwaltungsarbeit, Dienstleistung und Tourismus, der durch das Anlegen von Kreuzfahrtschiffen immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Blick auf Törshavn

Charakteristisch sind die bunten Häuser, die ein fröhliches Bild vermitteln.