Apatin

Ungeplant & nur ganz kurz

Apatin ist eine kleine serbische Stadt in der Nähe der ungarischen Grenze. Unplanmäßig war unser Besuch dort am 17. September 2011 während unserer Donaufahrt. Es war Samstagnachmittag und die meisten der rund 19.000 Einwohner schienen zu schlafen.

Im Jahr 1011 wurde Apatin erstmals urkundlich erwähnt. Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts gehörte die Stadt zu Ungarn. Vor 1945 lebten dort viele Deutsche, die sogenannten „Donauschwaben“. Früher gab es dort eine große Werft und einen Donauhafen, der von der Donaudampfschifffahrtsgesellschaft genutzt wurde.

Unsere Reiseleiterin erklärte uns, dass der Schiffsanleger dort recht neu ist. Begrüßt wurden wir von einem riesigen silbernen Vogel.

Image: Wikipedia

Wir hatten rund zwei Stunden Zeit einen Spaziergang durch den Ort zu machen. Viel war, wie schon erwähnt, nicht los. Direkt an der Donau steht eine serbisch–orthodoxe Basilika, die aber leider geschlossen war.

Empfangskomitee

Serbisch - Orthodoxe Basilika

Das Rathaus in Apatin

Eine römisch-katholische Kirche in der Stadtmitte

 

 

 

 

Nach unserem Stadtbummel trafen wir uns noch mit Reisefreunden in einem Gartenrestaurant, das nah am Schiffsanleger war. Bei einem Bierchen verplauderten wir die Zeit, bis wir uns um 18:00 Uhr von Apatin verabschiedeten.