Noch einmal Donau mit der "MS Belvedere"  

08. - 25. September 2011 

Transoceantours

Vorwort

Noch einmal wollten wir die Donau entlang fahren. Eine Reise, die wir im Jahr 2004 schon einmal gemacht haben. Diese Fahrt ging aber nur bis Vukovar in Kroatien. Dieses Mal sollte es bis zum Donaudelta am Schwarzen Meer gehen. Das wir so weit nicht kommen sollten, wussten wir noch nicht, als wir uns auf die Reise machten. Wegen Niedrigwasser hat das Schifffahrtsamt die Donau ab ca. Stromkilometer 500 für den Schiffsverkehr gesperrt. So kamen wir nur bis zu der Stadt Turnu Magurele in Rumänien bei Stromkilometer 597.
Das war schade, und wir waren traurig. Das Donaudelta war der eigentliche Grund für diese Reise. Aber da das nun nicht zu ändern war, beschlossen wir das Beste daraus zu machen und die schönen Seiten dieser Fahrt zu genießen, und davon gab es eine ganze Menge.

08. September 2011 - Anreise & Hotel

Mit der Deutschen Bundesbahn fuhren wir am Donnerstag dem 08. September 2011 um 8:46 Uhr in Berlin Südkreuz los. Der ICE brachte uns zunächst nach Nürnberg. Nach einem einstündigen Aufenthalt ging es weiter nach Passau. Wie schon bei unserer ersten Donaufahrt hatten wir unser großes Gepäck wieder von der Fa. TEfra befördern lassen. So konnten wir mit kleinem Gepäck bequem reisen. Pünktlich um 16:31 Uhr kamen wir in Passau an. Ein Taxi brachte uns zum Hotel König wo wir wieder ein Zimmer reserviert hatten. Aber das war nun alles nicht mehr neu.

Das Hotel König befindet sich am Donauufer, direkt bei den Schiffsanlegestellen. 

Acht Stunden Bahnfahrt waren doch ganz schön ermüdend. So bezogen wir unser Zimmer, machten noch einen kleinen Spaziergang und gingen Abendessen. Dann war der Tag zu Ende und wir fielen ins Bett.

09. September 2011 - Passau & Einschiffung

Um 14:30 Uhr sollte die Einschiffung sein. Wir hatten also noch einen halben Tag Zeit für Passau. So konnten wir in Ruhe frühstücken. Unsere Reisetasche war schnell zusammen gepackt. Fleißige Hände würden diese zum Schiff bringen. Wir wollten dann noch ein wenig durch Passau bummeln. Alles hatten wir ja auch noch nicht gesehen. So z. B. die Jesuitenkirche St. Michael. Unser Spaziergang führte uns weiter entlang der Donau zum Dreiflüsseeck. Dort wo sich, aus drei Himmelsrichtungen kommend, die blaue Donau, der grüne Inn und die schwarze Ilz treffen steht ein Denkmal für gefallene Seeleute. Zurück liefen wir dann am Inn entlang. Dort steht der Schaiblingturm, ein Relikt der ehemaligen mittelalterlichen Stadtbefestigung aus dem Jahr 1250. 

Jesuitenkirche St. Michael

Denkmal für gefallene Seeleute

Der Schaiblingsturm

Vorbei an dem alten Rathaus, das wir ja schon auf unserer letzten Reise ausgiebig besichtigt hatten, ging es zurück zu den Schiffsanlegern. Dort hatte in der Zwischenzeit unser Schiff, die "MS Belvedere", festgemacht. An der Seite der „MS Mozart“ von TUI lag sie. Die „Mozart“ fuhr mit uns die gleiche Strecke.
Ein geschäftiges Treiben herrschte am Anleger. Koffer wurden verladen, letzte Lebensmittel- und Getränkelieferungen wurden auf die Schiffe gebracht.

Endlich war es dann soweit. Die Einschiffung ging zügig voran. Wir bekamen unsere Schiffskarten und wurden von einer freundlichen Stewardess auf unsere
Kabine gebracht.

Die Kabinen wurden zwei Mal am Tag hergerichtet. 

 

Um 16:30 Uhr war in der Lounge eine Informationsveranstaltung. Die Kreuzfahrtleiterin Christine Rieder stellte  sich vor und informierte uns über den Ablauf der Reise. Dabei erfuhren wir nun das erste Mal, dass wir unser Reiseziel, das Donaudelta, vermutlich nicht erreichen werden. Wegen dem Niedrigwasser lagen dort schon andere Schiffe fest. Aus diesem Grund hatte die MS Belvedere schon Gäste eines anderen Veranstalters aufnehmen müssen. Dadurch verzögerte sich auch die Abfahrt. Weiter erzählte uns Frau Rieder auch über die bevorstehenden Landausflüge. In der Zwischenzeit hatten wir abgelegt.

Blick zurück auf Passau, die "MS Belvedere" hat abgelegt und nahm Kurs auf Bratislava

Begrüßung durch den Kapitän

Die Bar auf dem Schiff

 

Am Abend lud Kapitän Vladimir Grbovic zum Empfang und stellte seine Crew vor. Im Anschluss das Willkommens-Abendessen im Restaurant. Wir lernten unsere Tischnachbarn kennen und hofften auf eine schöne Fahrt. Dann noch ein Schlummertrunk an der Bar und schon war der Tag zu Ende.

10. September 2011 - Bratislava

Von Deutschland kommend durchfuhren wir zunächst die schöne grüne Landschaft Österreichs, die Wachau, den Nibelungengau und das Wiener Becken. Vom Sonnendeck aus genossen wir die vorbeiziehende Landschaft. Um 16:00 Uhr erreichten wir Bratislava, die Hauptstadt der Slowakei. An einem Ausflug nahmen wir nicht teil, da wir die Stadt schon kannten. Wir machten uns selbst auf die Strümpfe und spazierten durch die Straßen. Im Abend schein verließen wir dann wieder den Anleger von Bratislava. Zum Abschied grüßte die beleuchtete Burg, die hoch über der Stadt thront. 

10. September 2011 - Auf der Donau

Wor verlebten den Vormittag auf dem Sonnendeck. Bei traumhaftem Wetter konnten wir das so richtig genießen. Hin und wieder mussten wir eine Schleuse passieren. Von denen
gibt es immerhin 18, über den ganzen Fuss verteilt. 13 davon
haben wir während unserer Rei
se durchfahren.