Die großen Sehenswürdigkeiten
Eigentlich ist ja ganz Berlin schon eine Sehenswürdigkeit für sich. Wo, und vor allen mit was ich da anfangen soll, ist gar nicht so einfach. Mit dem Ältesten? Dem Wichtigsten, dem Schönsten oder dem Größten? Politische Gebäude, Kirchen, Straßen oder Plätzen? Es gibt so unendlich viel zu sehen und zu erleben. Fangen wir also mit dem Wichtigsten an!
Das Rote Rathaus
Das heutige Rathaus wurde in den Jahren 1861 – 1869 gebaut und ersetzte den mittelalterlichen Bau aus dem 13. Jahrhundert mit seiner Gerichtslaube. Der Name hat nichts mit einer politischen Ausrichtung zu tun, sondern bezieht sich auf den roten Backstein, aus dem das Gebäude errichtet ist. Der Turm ist 74 Meter hoch.
Seit 1991 ist das Rote Rathaus an der Rathausstraße/Ecke Jebenstraße in Bezirk Mitte wieder Sitz des Gesamtberliner Senats und des Regierenden Bürgermeisters. Das Gebäude besteht aus vier Flügeln, die sich um einen Innenhof anordnen. Rings um das Rathaus ist in der Höhe des ersten Stockwerkes ein Terrakottafries eingelassen in dem Reliefs eingehauen sind, die von der Geschichte Berlin erzählen. Man nennt sie auch „Steinerne Chronik“. Hier drei von insgesamt 36 Terrakottatafeln, die das Rathaus zieren.
Das Rathaus ist in seinem Inneren repräsentativ, ohne überladen zu wirken. Betritt man das Haus von der Rathausstraße gelangt man über eine Treppe in die Vorhalle. Die Figuren im Foyer symbolisieren die Schifffahrt, den Ackerbau, den Handel und die Gestalt von Merkur.